<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425</id><updated>2011-06-08T08:41:31.969+02:00</updated><title type='text'>www.wirtschaftskontrolle.de - Für den Wirtschaftsstandort Deutschland</title><subtitle type='html'>Trotz aller Internationalisierung und Globalisierung dürfen wir nicht vergessen, dass wir in Deutschland leben und arbeiten und dass wir nicht zuletzt aus diesem Grund eine Verantwortung für dieses Land haben.

Ich stelle mich dieser Verantwortung und Sie?</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Archie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11035294956775158358</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://www.jaycon.de/bilder/jablonski02.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>34</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-1254478745649926419</id><published>2009-05-03T21:43:00.003+02:00</published><updated>2009-05-03T21:54:58.913+02:00</updated><title type='text'>Neues Spiel - neues Glück</title><content type='html'>Im Dezember 2006 stellte ich das Publizieren in diesem Blogs ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das hatte nichts damit zu tun, dass der Sinn und Zweck einer funktionierenden Wirtschaftskontrolle nicht mehr gegeben war, sondern war Teil (m)einer Frustration, die Welt retten zu wollen und zu erkennen, dass die Welt die Rettung gar nicht will.&lt;br /&gt;n&lt;br /&gt;Aber, ich denke, auch die Welt hat ein Recht, sich falsch zu verhalten und erst im Rahmen einer Weiterentwicklung eine Korrektur vorzunehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was gibt es für einen passenderen Zeitpunkt, als die Nachrichten zum Thema 1. Mai und Maikundgebungen - ein Thema, das nach wie vor aktuell ist und nach wie vor von denen, die es betrifft, ignoriert wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Start wiederhole ich hier nochmal mein Post vom 01.05.2006 - also vor 3 Jahren und lasse die Zahlen original:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Das Paradoxon&lt;br /&gt;oder&lt;br /&gt;Tag der Arbeit&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die meisten, die diese Zeilen lesen, haben einen Windows-Rechner.  Will man diesen ausschalten, drückt man nicht auf einen Ausschalt-Button, sondern auf den Start-Button.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnlich verhält es sich auch mit dem Tag der Arbeit: Rund 5 Millionen Bundesbürger würden was dafür geben, wieder Tage der Arbeit zu haben - kriegen sie aber nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na gut, aber die anderen 34 Millionen, die könnten am Tag der Arbeit doch arbeiten - tun sie aber nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum nicht? Nun, der Tag der Arbeit ist ein Feiertag, laut Wikipedia ist er der Kampftag der Arbeiterbewegung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das ist genau der Tag, an dem die Gewerkschaften den Politikern zeigen, dass sie was zu sagen haben - da wird demonstriert, dass die Schwarte kracht. Mit rund 7 Millionen Mitgliedern kann man schon was bewirken - repräsentiert man doch rund 20 % der Berufstätigen. Und damit es richtig kracht, holt man noch die 5 Millionen Arbeitslose dazu, macht Summa Sumarum 12 Millionen, die auf jeden Fall ein Interesse am Arbeitskampf haben müssen.Und tatsächlich: Es wurde demonstriert. Insgesamt wird bundesweit von 500.000 Demonstranten ausgegangen - die Arbeiterschaft hat sich hier endlich mal Gehör verschafft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;500.000 - das bedeutet, dass, wenn alle Gewerkschaftsmitglieder und die gesamte arbeitende Bevölkerung zu Hause geblieben sind, 10 % der Arbeitslosen auf sich und Ihre Bedürfnisse aufmerksam gemacht haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;500.000 - das bedeutet, dass, wenn alle Arbeitslosen zu Hause geblieben sind, rund 7 % der gewerkschaftlich organisierten auf sich und Ihre Bedürfnisse aufmerksam gemacht haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;500.000 - das bedeutet, dass, von 34 Millionen Arbeitnehmern und 5 Millionen Arbeitslosen ausgehend, also von 39 Millionen, die auf sich aufmerksam machen müssten oder sollten, tatsächlich 1,28 % auf der Straße waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum so wenig - ist doch klar: Wie kann man nur so blöd sein und an einem Feiertag zur Demonstration aufrufen? An einem Feiertag möchte sich der Werktätige doch nicht mit Themen wie Arbeit befassen und der Nicht-Werktätige erst recht nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was die Politik betrifft: Was bitte ist eine namenlose Menge von 1,28 % - für so eine Minderheit muss man sich nicht wirklich einsetzten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wäre sehr gespannt, wieviele Demonstranten man auf die Straße bekäme, wenn heute eine Regierung den Tag der Arbeit abschaffen wollte - vielleicht sollten die Gewerkschaften mal diesen Slogan ausgeben - ich prognostiziere mindestens die 5-fache Menge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja, liebe Gewerkschaftler - hier habt Ihr es versäumt, die Basis zu aktivieren. Und Ihr habt den Unternehmern Mut gemacht: Sie wissen jetzt, dass sie weitere Massenentlassungen vornehmen können und hier keinen Widerstand befürchten müssen, dass alle Forderungen der Gewerkschaften nach sozialer Gerechtigkeit und Mindestlöhnen nur Lippenbekenntnisse einer Minderheit sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Arbeitgeber, egal, wie viele Leute Ihr entlasst, macht einen Fehler nicht: Rüttelt ja nicht an dem heiligen Maifeiertag. So ein kleines Stück Revoluzzertum sollte man den Arbeitnehmern schon noch lassen - zum Träumen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na, nostalgisch geworden beim Lesen?  Ich bin sicher, die aktuellen Zahlen sind ja sooo viel besser als damals, oder?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-1254478745649926419?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/1254478745649926419/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=1254478745649926419&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/1254478745649926419'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/1254478745649926419'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2009/05/neues-spiel-neues-gluck.html' title='Neues Spiel - neues Glück'/><author><name>Archie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11035294956775158358</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://www.jaycon.de/bilder/jablonski02.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-116588450379163503</id><published>2006-12-12T01:44:00.000+01:00</published><updated>2006-12-12T01:48:23.800+01:00</updated><title type='text'>Die Ruhe vor dem Sturm</title><content type='html'>Hallo, liebe Leserinnen und Leser,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die Mailanfragen zeigen mir, dass Sie auf die Fortsetzung dieser Veröffentlichungen sehr gespannt sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im neuen Jahr geht es definitiv weiter - dann habe ich meinen Umzug abgeschlossen und werde wieder regelmäßig die Wirtschaft kontrollieren. Für Sie, für mich, für uns alle - für den Wirtschaftsstandort Deutschland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie eine gesegnete Weihnacht und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2007.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Archie&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-116588450379163503?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/116588450379163503/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=116588450379163503&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/116588450379163503'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/116588450379163503'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2006/12/die-ruhe-vor-dem-sturm.html' title='Die Ruhe vor dem Sturm'/><author><name>Archie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11035294956775158358</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://www.jaycon.de/bilder/jablonski02.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-114650781058615520</id><published>2006-05-01T19:53:00.000+02:00</published><updated>2006-05-01T23:17:35.466+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Das Paradoxon &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;oder &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Tag der Arbeit&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die meisten, die diese Zeilen lesen, haben einen Windows-Rechner. Will man diesen ausschalten, drückt man nicht auf einen Ausschalt-Button, sondern auf den Start-Button.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnlich verhält es sich auch mit dem Tag der Arbeit: Rund 5 Millionen Bundesbürger würden was dafür geben, wieder Tage der Arbeit zu haben - kriegen sie aber nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na gut, aber die anderen 34 Millionen, die könnten am Tag der Arbeit doch arbeiten - tun sie aber nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum nicht? Nun, der Tag der Arbeit ist ein Feiertag, laut Wikipedia ist er der Kampftag der Arbeiterbewegung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das ist genau der Tag, an dem die Gewerkschaften den Politikern zeigen, dass sie was zu sagen haben - da wird demonstriert, dass die Schwarte kracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit rund 7 Millionen Mitgliedern kann man schon was bewirken - repräsentiert man doch rund 20 % der Berufstätigen. Und damit es richtig kracht, holt man noch die 5 Millionen Arbeitslose dazu, macht Summa Sumarum 12 Millionen, die auf jeden Fall ein Interesse am Arbeitskampf haben müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und tatsächlich: Es wurde demonstriert. Insgesamt wird bundesweit von 500.000 Demonstranten ausgegangen - die Arbeiterschaft hat sich hier endlich mal Gehör verschafft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;500.000 - das bedeutet, dass, wenn alle Gewerkschaftsmitglieder und die gesamte arbeitende Bevölkerung zu Hause geblieben sind, 10 % der Arbeitslosen auf sich und Ihre Bedürfnisse aufmerksam gemacht haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;500.000 - das bedeutet, dass, wenn alle Arbeitslosen zu Hause geblieben sind, rund 7 % der gewerkschaftlich organisierten auf sich und Ihre Bedürfnisse aufmerksam gemacht haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;500.000 - das bedeutet, dass, von 34 Millionen Arbeitnehmern und 5 Millionen Arbeitslosen ausgehend, also von 39 Millionen, die auf sich aufmerksam machen müssten oder sollten, tatsächlich 1,28 % auf der Straße waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum so wenig - ist doch klar: Wie kann man nur so blöd sein und an einem Feiertag zur Demonstration aufrufen? An einem Feiertag möchte sich der Werktätige doch nicht mit Themen wie Arbeit befassen und der Nicht-Werktätige erst recht nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was die Politik betrifft: Was bitte ist eine namenlose Menge von 1,28 % - für so eine Minderheit muss man sich nicht wirklich einsetzten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wäre sehr gespannt, wieviele Demonstranten man auf die Straße bekäme, wenn heute eine Regierung den Tag der Arbeit abschaffen wollte - vielleicht sollten die Gewerkschaften mal diesen Slogan ausgeben - ich prognostiziere mindestens die 5-fache Menge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja, liebe Gewerkschaftler - hier habt Ihr es versäumt, die Basis zu aktivieren. Und Ihr habt den Unternehmern Mut gemacht: Sie wissen jetzt, dass sie weitere Massenentlassungen vornehmen können und hier keinen Widerstand befürchten müssen, dass alle Forderungen der Gewerkschaften nach sozialer Gerechtigkeit und Mindestlöhnen nur Lippenbekenntnisse einer Minderheit sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Arbeitgeber, egal, wie viele Leute Ihr entlasst, macht einen Fehler nicht: Rüttelt ja nicht an dem heiligen Maifeiertag. So ein kleines Stück Revoluzzertum sollte man den Arbeitnehmern schon noch lassen - zum Träumen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-114650781058615520?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/114650781058615520/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=114650781058615520&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/114650781058615520'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/114650781058615520'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2006/05/das-paradoxon-oder-tag-der-arbeit-die.html' title=''/><author><name>Archie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11035294956775158358</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://www.jaycon.de/bilder/jablonski02.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-114171996697752184</id><published>2006-03-07T09:13:00.000+01:00</published><updated>2006-03-07T09:42:04.780+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;IGMetall und AEGler oder die Niederlage zum Sieg erklärt!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der FAZ wird stolz berichtet, wie toll die Mitarbeiter der AEG gestreikt haben, keinen einzigen Streikbrecher habe es gegeben - Respekt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, liebe AEGler, da werden Eure Kinder und Kindeskinder noch davon reden, wie Sie stolz wieder zurück an Ihren Arbeitsplatz sind, um an der Vernichtung Ihres eigenen Arbeitsplatzes mitzuwirken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das sind sie, die deutschen Tugenden - mit der gleichen Gelassenheit gehen übrigens auch die Rindviecher in den Schlachthof - sorry.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist ja wohl die absolute Lächerlichkeit, vom Zusammenschweißen der Mitarbeiter und der Macht des Proletariats zu sprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;IGMetall - Ihr habt verloren!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;AEGler - Ihr habt verloren!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meint Ihr wirklich, Ihr habt Electrolux etwas abgetrotzt? Die erhöhte Abfindung sind für das Unternehmen gewinnmindernd und werden somit über Steuerermäßigung wieder von der Allgemeinheit - also auch aus dem Steueranteil Ihrer Abfindung - getragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Nürnberg, Sie haben verloren!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst das Qualifizieren der zukünftig freigesetzten wird nur einen geringen Erfolg haben - treffen sie, etwas qualifizierter, auf einen nicht vorhandenen Arbeitsmarkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Arbeitslose, Sie haben verloren!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihre geringe Chance, einen Arbeitsplatz zu finden machen Ihnen die qualifizierten AEGler streitig, für Sie gilt das Monopoly-Prinzip: "Gehe zurück zur Badstraße, gehe nicht überLOS, ziehe nicht 4.000 Mark ein!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Arbeitende Bevölkerung in der Region Nürnberg, Sie haben verloren!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die fehlende Kaufkraft der AEGler, wird einige Unternehmen in der Region zusammenbrechen lassen, was zu noch mehr Arbeitsuchenden führt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Immobilienmarkt um Nürnberg, Sie haben verloren!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer seinen Wohnort verlassen will, um zur Arbeit zu ziehen, wird niemanden finden, der in einer so strukturgeschädigten Gegend das Geld ausgeben wird, was die Immobilie ihm wert war, der geringere Ertrag wird die erhöhte Abfindung schlucken!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin nicht stolz darauf, aber das habe ich kommen sehen&lt;br /&gt;&lt;a href="http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2006/01/aeg-in-nrnberg-bis-jetzt.html"&gt;http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2006/01/aeg-in-nrnberg-bis-jetzt.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;und ich habe Ihnen gezeigt, was man tun könnte&lt;br /&gt;&lt;a href="http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2006/01/wie-ich-ihnen-und-dem.html"&gt;http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2006/01/wie-ich-ihnen-und-dem.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum setze ich mich eigentlich für Sie ein - anscheinend wollen Sie es gar nicht anders!?!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-114171996697752184?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/114171996697752184/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=114171996697752184&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/114171996697752184'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/114171996697752184'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2006/03/igmetall-und-aegler-oder-die.html' title=''/><author><name>Archie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11035294956775158358</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://www.jaycon.de/bilder/jablonski02.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-113916088125802408</id><published>2006-02-05T18:21:00.000+01:00</published><updated>2006-02-05T18:55:30.790+01:00</updated><title type='text'>Der kleine satirische Seitenhieb: Richtlinien für das Fernbleiben von der Arbeit</title><content type='html'>Die Bundesregierung will neue Richtlinien für das Fernbleiben von der Arbeit erlassen. Vorbildlich. Zeit wird's. Aber keine Angst: das betrifft nur Menschen, die auch Arbeit haben. Noch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auszüge aus dem Konzeptpapier für entsprechende Klauseln im Arbeitsvertrag:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Krankheitsfall&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Krankheit ist keine Entschuldigung. Auch ein Attest Ihres Arztes ist kein Beweis ! Denn wenn Sie in der Lage waren, den Arzt aufzusuchen, hätten Sie auch zur Arbeit kommen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Todesfall in der Familie&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wird nicht entschuldigt. Für den Verblichenen können Sie nichts mehr tun und jemand anderes kann genauso gut die notwendigen Maßnahmen treffen. Wenn Sie die Beerdigung auf den späten Nachmittag legen, geben wir Ihnen gerne eine halbe Stunde früher frei. Vorausgesetzt, Sie sind mit Ihrer Arbeit fertig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Eigener Todesfall&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Hier dürfen Sie mit unserem Verständnis rechnen, wenn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Sie uns zwei Wochen vorher über Ihr Ableben informieren, damit wir rechtzeitig eine neue Kraft einstellen können. Hinweise auf unausgelastete Praktikanten oder studentische Hilfskräfte werden dankend angenommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Sie spätestens bis 8.00 Uhr morgens anrufen, damit wir entsprechende Maßnahmen einleiten können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Ihre und die Unterschrift des behandelnden Arztes vorliegen, dass Sie verstorben sind. Liegen beide Unterschriften nicht vor, werden Ihnen die Fehlzeiten vom Jahresurlaub abgezogen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Operation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Chirurgische Eingriffe an unseren Arbeitskräften sind untersagt. Wir haben Sie so eingestellt, wie Sie sind. Die Entfernung oder Veränderung eines Teiles von Ihnen verstößt gegen den vereinbarten Arbeitsvertrag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Silberne oder Goldene Hochzeit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Für derartige Anlässe kann keine Freistellung gewährt werden. Wenn Sie 25 oder gar 50 Jahre mit dem gleichen Menschen verheiratet sind, sollten Sie froh sein, wenn Sie zur Arbeit antanzen dürfen. Wir können ja auch nichts dafür, dass sie erst mit 75 in Rente gehen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Geburtstag&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Dass Sie geboren wurden, ist sicher nicht Ihr Verdienst. Darum sehen wir keine Veranlassung, Ihnen in solchen Fällen eine Freistellung zu gewähren. Und bevor Sie auf dumme Gedanken kommen: für den Geburtstag Ihrer Mutter, Ihrer Leihmutter, Ihres Vaters oder  Ihres Samenspenders bekommen Sie ebensowenig frei.              &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Geburt eines Kindes&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Für derartige Fehltritte unserer Angestellten ist natürlich keine Arbeitsbefreiung vorgesehen. Sie hatten ja schon Ihren Spaß.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-113916088125802408?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/113916088125802408/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=113916088125802408&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/113916088125802408'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/113916088125802408'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2006/02/der-kleine-satirische-seitenhieb.html' title='Der kleine satirische Seitenhieb: Richtlinien für das Fernbleiben von der Arbeit'/><author><name>Inishmore</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_Bz8V9WzOHVk/SqJM3q1OoYI/AAAAAAAABd0/iMMGDkf6VV8/S220/inibabymini4.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-113869739279328998</id><published>2006-01-31T09:33:00.000+01:00</published><updated>2006-01-31T09:56:52.353+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-size:180%;color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Glosse: Rente mit 67&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Früher war alles besser!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie hasse ich diesen Satz - und doch hat er sich, was die Rentenkasse betrifft, als wahr erwiesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Erfinder des Generationenvertrages sahen vor, dass ein Arbeiter mit 15 seine Lehre begann, bis 65 arbeitete und ordnungsgemäß mit 67 aus Langeweile und total überarbeitet starb: 50 Jahre einbezahlt, 2 Jahre herausgeholt - ein todsicheres System.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist Abitur die Mindestvoraussetzung für den Berufsanfänger. Ein Eintrittsalter in das Berufsleben von ca. 20 Jahren und ein Vorruhestand mit ca. 56, Maschinen, die das Arbeitsleben erleichtern, ein verbessertes Gesundheitssystem und Wellness-Programme für Alte lassen die Lebensqualität sichtbar anwachsen: 36 Jahre einbezahlen 24 Jahre herausholen, wenn man nur 80 Jahre alt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rechnerisch haben die Alten früher 4 % der einbezahlten Zeit wieder herausgeholt, unsere Alten heute, die sich krampfhaft weigern, dahinzusiechen und zu sterben, holen doch glatt zwei Drittel der Zeit ihr Geld aus der Rentenkasse heraus!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pfui, Ihr Abzocker!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber nicht mit uns - Lebensarbeitszeit bis 67!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Konzept, das dahinter steht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alte sind für den Arbeitsmarkt nicht interessant, werden arbeitslos und versinken in Depressionen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt machen wir den zweiten Schritt und hängen den aus der Arbeitslosigkeit befreienden Rententopf nun noch ein bischen höher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht falsch verstehen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;strong&gt;Wir wollen doch nicht die Arbeitskraft der Alten ausnutzen!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Uns reicht es völlig, wenn durch die verlängerte Schmach des Arbeitslosentums die Lebensqualität der Alten so weit sinkt, dass wieder ordnungsgemäß mit 67 gestorben wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In schwierigen Zeiten muss halt jeder sein Opfer bringen - diesen Beitrag als Zeichen der sozialen Verantwortung darf man von den Alten doch wohl erwarten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird Zeit, mal weniger egoistisch zu sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-113869739279328998?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/113869739279328998/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=113869739279328998&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/113869739279328998'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/113869739279328998'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2006/01/glosse-rente-mit-67-frher-war-alles.html' title=''/><author><name>Archie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11035294956775158358</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://www.jaycon.de/bilder/jablonski02.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-113766684338104939</id><published>2006-01-19T11:09:00.000+01:00</published><updated>2006-01-19T12:01:55.303+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;"Politik ist ein schmutziges Geschäft!"&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, das Zitat ist - leider - nicht von mir, es stammt von einem Bilderwitz, in dem sich zwei Kanalarbeiter, bis zu den Knien in der Kloake stehend, unterhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daran musste ich gerade denken, als ich im Gehirn-Leerlauf meine biologischen Speicherbänke defragmentierte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es bahnt sich ein Untersuchungs-Ausschuss an. Warum? Nun, da sollen Beamte des BND (BundesNachrichtenDienst) Koordinaten an die Amis gegeben haben, damit diese in der Lage waren, ein bestimmtes Ziel im Irak zu vernichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da bin ich doch total perplex. In Zeiten, in denen jedermann (mich eingeschlossen) mit einem Handheld-Pocket-PC mit integriertem GPS-Modul an jedem Ort der Welt die exakten Geokoordinaten ermitteln kann, brauchen die Amis (sozusagen die Erfinder des GPS) unsere Jungs vom BND, um die Koordinaten festzustellen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus jeder Landkarte, die im Krieg eingesetzt wird, kann ich mit einem einfachen Lineal jeden Punkt der Erde auf mindestens 1 Meter genau herausfinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schon, nur die Amis halt nicht - soll ich das wirklich glauben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der letzte bekannte Untersuchungsausschuss, an den ich mich erinnere, stellte fest (oder auch nicht), ob und inwiefern die Behörde unter der Aufsicht des ehemaligen Außenministers Fischer versagt hat. Dass dieser gerade im heißen Wahlkampf stattfand - ein Schelm, der Böses dabei denkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erinnern wir uns an den Moment des Kriegsbeginns im Irak: Bundeskanzler Schröder (jetzt Ex-, für die, die nicht auf dem aktuellen Stand sind) verweigerte den Beitritt der Bundeswehr in diesen Krieg und bekam dafür Lob und Anerkennung in ganz Deutschland. Angelika Merkel - damals noch nicht einmal der Hauch von Bundeskanzler - nutzte die Gelegenheit, den obersten Kriegs-Chef DschordschDabbelju Bush in Amiland aufzusuchen. Vermutlich entschuldigte sie sich für den Hasenfuß Schröder mit etwa folgenden Worten: Also, wenn ich Kanzlerin wär, ich würde Ihnen in jeden Krieg folgen (so oder so ähnlich oder auch nicht, ich war ja nicht dabei).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Versprechen fiel einfach, denn sie war ja nicht Kanzlerin!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt macht der Iran dicke Arme (baut einfach so eine Atombombe, die locker bis Berlin kommt) und der GW Bush erinnert sich an die unbedeutende Politikerin aus Good Old Germany, die mittlerweile doch Kanzlerin geworden ist (war da etwa Schützenhilfe der Amis im Spiel - hat nicht GW Bush auch durch wundersame Auszählungsergebnisse seine erste Wahl gewonnen??) und bei einem kleinen Einsatz im Iran behilflich sein könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt hat sie ihr Dilemma, die Angela. Ein unbedarft gegebenes Versprechen muss eingehalten werden - das kostet Sympathien. Hat nicht der Strahlemann Schröder genau wegen seiner Verweigerung der Teilnahme an Kriegshandlungen seine Pluspunkte gewonnen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Strategie muss her - nichts leichter als das. Wenn man ja beweisen könnte, dass der Schröder ja doch mitgewirkt hat, dann wäre die eigene Veranlassung einer Teilnahme im Prinzip ja gar nicht mehr so schlimm um nicht zu sagen, normal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie war das nochmal mit den Entführungen durch den CIA und den mit Folter erpressten Informationen - das passierte doch auch in der Regierungszeit von Schröder!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und prompt erinnert man sich, dass doch damals, zeitgleich mit einem strategischen Einsatz der Amis, zufällig zwei BNDler im Irak waren - in der Regierungszeit des Hanoveraners.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit das auch die uninteressierten Bürger Deutschlands mitbekommen, muss jetzt natürlich ein Ausschuss her.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche mir, dass diese ganze Interpretation nur ein Resultat meiner Paranoia ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten könnte es die politisch vorbereitete Rechtfertigung für einen zukünftigen Angriff auf den Iran sein - nach dem Motto: "was der Schröder kann, kann ich schon lange"!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, sollte ich in nächster Zeit nicht mehr blogen, könnte es sein, dass der CIA mit mir wegen meiner Bemerkungen einen kleinen Rundflug macht und mir die angeblichen Folterstätten zeigt, aber das ist dann der Stoff für eine andere Geschichte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-113766684338104939?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/113766684338104939/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=113766684338104939&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/113766684338104939'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/113766684338104939'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2006/01/politik-ist-ein-schmutziges-geschft.html' title=''/><author><name>Archie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11035294956775158358</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://www.jaycon.de/bilder/jablonski02.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-113688479285838750</id><published>2006-01-10T10:08:00.000+01:00</published><updated>2006-01-10T10:48:31.416+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-size:180%;color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Wie ich Ihnen und dem Wirtschaftsstandort Deutschland helfen könnte!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das statistische Bundesamt vermeldet für das Jahr 2004 eine Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland in Höhe von 38.782.000 Menschen (&lt;a href="http://www.destatis.de/basis/d/vgr/vgrtab10.php"&gt;http://www.destatis.de/basis/d/vgr/vgrtab10.php&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Davon sind Arbeitnehmer 34.564.000 und erwerbslos 3.931.000, was einer Erwerbslosenquote von 11,37 % entspricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß, diese Zahlen sind langweilig, weil sie ja jeder kennt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Nehmen wir einmal an, Sie vertrauen mir (ohne mich zu kennen).&lt;/span&gt; Ja, in der heutigen Zeit kann man niemandem mehr trauen …..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;OK, dann nehmen wir einmal an, dass der Verlust von 5,-- Euro monatlich Ihr Vertrauen nicht wirklich belastet.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ja, ich weiß – niemand will einfach so 5,-- Euro monatlich zum Fenster hinauswerfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht erlauben Sie mir trotzdem, diese Zahlen mit Ihnen gemeinsam zu erleben:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;34,564 Millionen Menschen wollen ihren Arbeitsplatz in Deutschland so sicher wie nur irgendwie möglich haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da nur ein kleiner Teil davon gewerkschaftlich organisiert ist, können die Gewerkschaften in den meisten Fällen nicht mehr behaupten, die Mehrzahl der Arbeitnehmer zu repräsentieren. Der Erfolg der Gewerkschaften im Kampf um die Erhaltung von Arbeitsplätzen beschränkt sich immer häufiger auf das Aushandeln der Abfindungssummen bei gleichzeitigem Abbau der Arbeitsplätze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Erwerbslosen, die gerne wieder in Arbeit kommen möchten, haben überhaupt nur dann eine Chance, wenn die Zuführung weiterer Erwerbslose (Massenentlassungen) gestoppt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;Wie gehe ich vor?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich spreche mit den Unternehmen und bitte sie, die Arbeitsplätze nicht abzubauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor Sie lachen: Ich unterstütze meine Bitte mit massiven Zahlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;34,564 Millionen Erwerbstätige zahlen 5,-- Euro, 3,931 Millionen Erwerbslose 1,-- Euro monatlich in eine „Kriegskasse“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den nicht denkbaren aber möglichen Idealfall angenommen, kommen somit monatlich knapp &lt;strong&gt;173 Millionen Euro&lt;/strong&gt; zusammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun das Szenario - malen Sie sich selbst aus, ob es funktioniert:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;A)&lt;/strong&gt; Der Eigentümer eines Unternehmens, das z. B. Waschmaschinen und Trockner herstellt, ist der Meinung, er würde lieber in Polen produzieren, weil dort das Personal ja billiger ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;B)&lt;/strong&gt; Er bekommt von mir eine freundliche Bitte, seine Meinung zu überdenken; gleichzeitig beginnen meine Verhandlungen mit Konkurrenzunternehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;C)&lt;/strong&gt; Das Konkurrenzunternehmen, das nachweislich in Deutschland produziert und keinen Stellenabbau plant, bietet mir auf seine Produkte einen kleinen Rabatt an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;D)&lt;/strong&gt; Meine Bitte um den Erhalt der Arbeitsplätze in Deutschland hat keine Wirkung gezeigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;E)&lt;/strong&gt; Alle Zahler dieser „Kriegskasse“ dürfen ihren Bedarf an Waschmaschinen und Trocknern und sonstigen Produkten nun bei den zwar teureren, aber in Deutschland produzierenden Unternehmen decken, der Mehrpreis braucht Sie nicht zu interessieren - der wird aus der Kasse bezahlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Resultat:&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Entweder ist der abwanderungswillige Unternehmer tief beeindruckt, überdenkt seine Situation und ist plötzlich überzeugt, dass die Produktionsstätte in Deutschland einen eigenen Charme hat und bleibt hier oder er ist selbstmörderisch veranlagt, schließt seine Produktionsstätte in Deutschland und wandert ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tut er letzteres, dann &lt;strong&gt;war das in jedem Fall seine Absicht&lt;/strong&gt; und unser Handeln hat darauf keinerlei Einfluss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz der niedrigeren Preise, die er sich jetzt bei der Produktion in Polen verspricht, verschließen wir ihm die Tür zum Wirtschaftsstandort Deutschland, weil ja jeder das von ihm hergestellte Produkt bereits bei dem Konkurrenzhersteller Made in Germany zum gleichen Preis bekommen kann (Differenz zahlt die Kriegskasse).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Somit bleibt ihm nur noch der Kundenkreis in seinem Billiglohnland, dort wird er seine Produkte „niedrigpreisig“ verkaufen müssen und sein erhoffter Vorteil ist dahin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Durch Ihre Briefe und Anrufe machen Sie mich darauf aufmerksam, dass gerade ein Reifenhersteller abwandern will – das Spiel wiederholt sich.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;So, jetzt dürfen Sie wieder aufwachen. Das wird funktionieren!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Ihr Gewinn:&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Wirtschaftsstandort Deutschland, Lebensqualität für sich und Ihre Nachkommen, Sicherung Ihres Arbeitsplatzes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Ihr Risiko:&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Verlust von 60,-- Euro.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Mein Gehalt:&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Monatseinkommen einer mittleren Führungskraft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Gegensatz zu den Gewerkschaftsfunktionären bin ich nicht der Meinung, dass ich das Spitzengehalt der Deutschen Wirtschaft haben muss, um mit den Managern auf Augenhöhe zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit diesem Projekt befinde ich mich automatisch in Augenhöhe und wenn nicht, dann werden die Manager zu mir herunter kommen – das verspreche ich Ihnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-113688479285838750?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/113688479285838750/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=113688479285838750&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/113688479285838750'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/113688479285838750'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2006/01/wie-ich-ihnen-und-dem.html' title=''/><author><name>Archie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11035294956775158358</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://www.jaycon.de/bilder/jablonski02.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-113682172781544340</id><published>2006-01-09T16:46:00.000+01:00</published><updated>2006-05-01T03:09:22.810+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-size:180%;color:#cc0000;"&gt;&lt;strong&gt;AEG in Nürnberg - bis jetzt .....&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich könnte k….. (die mühsam eingenommene Nahrung physikalisch Revue passieren lassen), wenn ich die Flachflieger der deutschen Wirtschaft erlebe. Entwarnung liebe Manager, ihr seid diesmal nicht gemeint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, diesmal geht es an euch, liebe Arbeiter und Angestellte, die ihr zum wirtschaftlichen Erfolg eures Unternehmens beigetragen habt und euch jetzt einfach so abservieren lasst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, ich verstehe Ihren Widerspruch: Sie warten ja erst einmal ab, was die Verhandlungen über den Sozialplan ergeben, und bis dahin sind keine Protestaktionen vorgesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, unter Ziffer 3833 kann man den Zeitungsbericht der netzeitung vom 04.01.2006 lesen, dass ihr wieder schön an die Arbeit gegangen seid – löblich, das ist es, was man von einem guten Deutschen erwarten kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Haben Sie nicht zugehört oder nur nicht verstanden? Die Verhandlungen über den Sozialplan bedeuten nicht, dass über den Standort Nürnberg verhandelt wird sondern nur noch darüber, wie viel Geld man Ihnen in den A… (llerwertesten) bläst, damit Sie einverstanden sind und Ruhe geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ende dieser Verhandlungen haben Sie Geld in der Hand (steuerpflichtig), einen Vertrag mit einer Transfergesellschaft über 1 Jahr (ca. 80 % Ihres bisherigen Einkommens), danach – wenn Sie nicht vermittelt wurden – 1 Jahr Arbeitslosengeld, danach kommt Hartz IV – theoretisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie bekommen natürlich keine Unterstützung nach Hartz IV, weil Sie ja durch die Abfindung zu Vermögen gekommen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn dann Ihr Vermögen in ca. 5 Jahren aufgebraucht ist und Sie somit auch 5 Jahre älter geworden sind, haben Sie noch schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt – herzlichen Glückwunsch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hätte Ihnen helfen können – aber in Zeiten, in denen es Ihnen gut ging, hat Sie das nicht interessiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So bleibt mir nur noch, Ihnen zu wünschen, dass Sie gute Coaches bekommen, die Sie gut einschätzen und vorbereiten und Ihnen bei der Arbeitsplatzsuche behilflich sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den in Arbeit befindlichen Lesern empfehle ich, meinen nächsten Blog zu lesen: Wie ich Ihnen helfen könnte.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2006/01/wie-ich-ihnen-und-dem.html"&gt;http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2006/01/wie-ich-ihnen-und-dem.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Grüße&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Archie.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-113682172781544340?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/113682172781544340/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=113682172781544340&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/113682172781544340'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/113682172781544340'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2006/01/aeg-in-nrnberg-bis-jetzt.html' title=''/><author><name>Archie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11035294956775158358</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://www.jaycon.de/bilder/jablonski02.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-113680958940122461</id><published>2006-01-09T13:12:00.000+01:00</published><updated>2006-01-09T14:03:32.660+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;Achtung, die Chinesen kommen!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den 70er Jahren wurden in Deutschland die ersten japanischen Autos verkauft. Die heimische Industrie und die Fachpresse belächelten die rückständigen Autos und waren überzeugt, dass sich hier nie eine ernst zu nehmende Konkurrenz anschickte, den Markt zu erobern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#33cc00;"&gt;Circa 30 Jahre später ist allein Toyota mit seinem Gewinn besser als General Motors, DaimlerChrysler und Volkswagen zusammen – den Managern dürfte das Lächeln gewaltig eingefroren sein&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich jetzt die Mühe macht, die Pannenstatistiken des ADAC zu durchforsten, wird feststellen, dass Toyota immer Spitzenplätze eingenommen hat, in der Statistik von 2002 (untere Mittelklasse) teilen sich die Plätze 1 – 5 die Japaner untereinander, danach folgen dann Audi, VW und Opel (&lt;a href="http://www.autokiste.de/start.htm?site=/psg/2004/0404/3100.htm"&gt;http://www.autokiste.de/start.htm?site=/&lt;br /&gt;psg/2004/0404/3100.htm&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenfalls 30 Jahre später, also mit dem furiosen Gewinn von Toyota, präsentieren die Chinesen ihren ersten Geländewagen auf der IAA in Deutschland (&lt;a href="http://www.faz.net/s/RubD23844CCD01247F4ADEBE785340802F1/Doc~E6C9E6FBDF25A49B7A8250596AE7FA963~ATpl~Ecommon~Scontent.html"&gt;http://www.faz.net/s/RubD23844CCD01247F4ADEBE785340802F1/&lt;br /&gt;Doc~E6C9E6FBDF25A49B7A8250596AE7FA963~&lt;br /&gt;ATpl~Ecommon~Scontent.html&lt;/a&gt;). Und, als ob dieser Fehler nicht schon mal gemacht wurde – alle lächeln schon wieder und ziehen sich an den ersten Unzulänglichkeiten dieses Autos auf. Der ADAC testet dieses Auto und findet das Ergebnis katastrophal (&lt;a href="http://www.presse.adac.de/meldungen/Crashtests/Billig_Gelaendewagen_aus_China.asp?ComponentID=126520&amp;SourcePageID=14969"&gt;http://www.presse.adac.de/meldungen/Crashtests/&lt;br /&gt;Billig_Gelaendewagen_aus_China.asp?&lt;br /&gt;ComponentID=126520&amp;amp;SourcePageID=14969&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Geschichte Toyota wird sich wiederholen und nicht nur in der Automobilindustrie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anfang September 2005 reiste der EU-Ratspräsident Tony Blair durch die Welt und organisierte Aufträge für Europa. Ganz stolz war man auf den neuen Kunden China, der bei Airbus einkaufte:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=18858"&gt;http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=18858&lt;/a&gt; Milliardenauftrag für Airbus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei Monate später liest sich dies, bei gleicher Überschrift, ganz anders:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5017350_REF1,00.html"&gt;http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,&lt;br /&gt;OID5017350_REF1,00.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Plötzlich ist von einer (kleinen) Gegenleistung zu lesen: … Es ist die größte Bestellung, die China jemals bei Airbus gemacht hat. Als Gegenleistung soll Airbus erstmalig eine Montagefabrik in dem ostasiatischen Land einrichten….&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, keine wirkliche Gefahr, die Chinesen können ja eh nur Reis anbauen, sonst sind die doch unterentwickelt, scheinen manche Manager zu denken – der schlecht kopierte chinesische Geländewagen wird schlichtweg nicht beachtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt zwar warnende Stimmen (&lt;a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,1806195,00.html"&gt;http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,1806195,00.html&lt;/a&gt;), die aber niemand ernst nehmen will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen Monat später kommt die Bestätigung: &lt;a href="http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E3C0778F48B3644B3842ECB94373B0E01~ATpl~Ecommon~Scontent.html"&gt;http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/&lt;br /&gt;Doc~E3C0778F48B3644B3842ECB94373B0E01~&lt;br /&gt;ATpl~Ecommon~Scontent.html&lt;/a&gt; Kaufen und kopieren: Wie China mit Airbus spielt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bereits im Juni 2003 konnte man lesen, dass die Chinesen sich stark für Flugzeuge interessieren: &lt;a href="http://www.dglr.de/news/lrifakten/archiv/2003-06.html"&gt;http://www.dglr.de/news/lrifakten/archiv/2003-06.html&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die chinesische Unternehmensgruppe D´long International Strategic Investment übernimmt von der insolventen Fairchild Dornier das Entwicklungsprogramm für den Regionaljet 728…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während dessen träumt der eine Teil unserer deutschen Manager vom erfolgreichen Absatz in einem Konsum-Entwicklungsland China und wie man dort unser KnowHow verkaufen könnte, der andere Teil bereitet schon einmal den Ausverkauf der Unternehmen vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man trennt sich, wo es nur geht, von Mitarbeitern, wohl wissend, dass damit auch die Qualitätsansprüche nicht mehr zu erfüllen sind. Machen Sie sich darauf gefasst, dass Deutschland künftig nicht mehr in der Liga der Produzenten zu finden ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schimpfen Sie nicht auf diese Unternehmensführer - die haben Ihren Auftrag klar verstanden: Mach Gewinne, alles Andere braucht dich nicht zu interessieren!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wie sieht es aus mit der Verantwortung für die Mitarbeiter, für den Wirtschaftsstandort Deutschland und wo bleibt die Soziale Komponente?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie noch daran glauben, dann werden Sie auch Ihrer Frau glauben, dass der fremde Mann in ihrem Bett vorher ein Frosch war, den sie nur geküsst hat&lt;br /&gt;(&lt;a href="http://www.fln.vcu.edu/grimm/frosch.html"&gt;http://www.fln.vcu.edu/grimm/frosch.html&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie der Meinung sind, dass ich alles zu schwarz sehe - beschimpfen Sie mich, sollten Sie mir recht geben, zeigen Sie mir dies durch Ihr Schweigen - vielen Dank.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-113680958940122461?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/113680958940122461/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=113680958940122461&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/113680958940122461'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/113680958940122461'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2006/01/achtung-die-chinesen-kommen-in-den.html' title=''/><author><name>Archie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11035294956775158358</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://www.jaycon.de/bilder/jablonski02.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-113183167773130475</id><published>2005-11-12T21:57:00.000+01:00</published><updated>2005-11-14T15:26:47.513+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Telekomiker und Gewerkschaft ver.di. zeigen die Zähne!!!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Tja, jetzt bekomme ich die Quittung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kaum habe ich über das unheimliche Engagement der Telekomiker gemeinsam mit ver.di. geschrieben (Sie erinnern sich - über 100 Personen ließen Bonn erbeben...), da zeigen die Benannten, was wirklich in ihnen steckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über 1.000 Beschäftigte wollen am Montag auf die Straße gehen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/6/0,3672,2395846,00.html"&gt;http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/6/0,3672,2395846,00.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man bedenkt, dass zuerst nur 100 in Bonn demonstrierten, dann ist das eine Steigerung um den Faktor 10.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das hört sich nach einer logistischen Meisterleistung an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Steigerung der Teilnehmer um 900 % - wer hätte das gedacht!?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin überzeugt, eine so massive Demonstration der Macht wird die Führung der Telekom erzittern lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ich jetzt mit den Prozentrechnungen angefangen habe, mache ich auch weiter:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;32.000 Stellen sollen wegfallen = 100 %&lt;br /&gt;1.000 Protestierer = X&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;X = 100:32.000*1.000 = 3,125 %&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn das nicht ein Zeichen von Protest ist: 3,125 % der Betroffenen demonstriert. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt kommt das Hauptproblem:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Rechnung stimmt natürlich nur, wenn man heute schon wüsste, wer die 32.000 Personen tatsächlich sind, das ist aber leider nicht der Fall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also muss die Rechnung neu aufgestellt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Telekom hat knapp 170.000 Mitarbeiter, von denen theoretisch jeder betroffen sein könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;170.000 potentielle Arbeitsplatzverlierer = 100 %&lt;br /&gt;1.000 Protestierer = X&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;X = 100:170.000*1.000 = 0,588 %&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;0,588 % einer vom Arbeitsplatzverlust bedrohter Menschenmenge demonstriert für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. 0,588 % sind der Meinung, dass ihr geballtes Auftreten die Bevölkerung der Bundesrepublik aufrüttelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollte der Wunsch bestehen, bin ich gerne auch bereit, die 1.000 Demonstranten in Relation zur Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland zu stellen, das Ergebnis wird voraussichtlich eine 0 vor und zwei 00 hinter dem Komma haben (0,00...), aber ich bin sicher, die Zahlen nach den zwei Nullen hinter dem Komma interessieren nicht wirklich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so lange sich nicht mehr Telekomiker, möglicherweise unterstützt durch die allmächtige Gewerkschaft ver.di., ihr Anliegen als wichtig betrachten, wird es in Deutschland nicht wirklich jemanden interessieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genießen Sie schon einmal den Rückblick auf Ihre Zeit bei der Telekom - über kurz oder lang wird die Erinnerung das einzige sein, was Ihnen geblieben ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, wenn Sie bei Infineon, Siemens, Electrolux, ... (die Liste lässt sich beliebig erweitern) arbeiten oder gearbeitet haben, dies könnte auch Ihre Geschichte (gewesen) sein - hat Ihnen allen nicht ver.di. zur Seite gestanden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Vielleicht ist dies der Zeitpunkt, sich selbst zu organisieren statt alles in die Hände der Gewerkschaftler zu legen.&lt;/strong&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-113183167773130475?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/113183167773130475/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=113183167773130475&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/113183167773130475'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/113183167773130475'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2005/11/telekomiker-und-gewerkschaft-ver.html' title=''/><author><name>Archie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11035294956775158358</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://www.jaycon.de/bilder/jablonski02.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-113155750836265897</id><published>2005-11-09T18:15:00.000+01:00</published><updated>2005-11-09T18:31:48.373+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Telekomiker protestieren lautstark wegen drohender Entlassungen!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;32.000 Mitarbeitern der Telekom droht der Stellenverlust.&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Telekom ist böse!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür will die Telekom 7.000 neue Mitarbeiter einstellen.&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#33cc00;"&gt;Telekom ist lieb!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Rahmen meines Engagements, gegen den Arbeitsplatzabbau in Deutschland anzugehen, ist es für mich naheliegend:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Telekomikern muss geholfen werden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch wieder einmal kam ich mit meiner Hilfe zu spät - die Telekomiker, unterstützt durch die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. waren schneller als ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer Nacht- und Nebelaktion organisierten die eine Protestkundgebung vor der Telekomzentrale in Bonn - und eins ist sicher:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wenn ver.di. und die Mitarbeiter der Telekom eine Protestkundgebung initiieren, dann steppt der Bär.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Slogan "Ricke, wir haben die Faxen dicke!" schallte ein Schlachtruf durch Bonn, der die Fenster in der Konzernzentrale erschüttern ließ!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na gut, ein Schlachtruf war es nicht gerade, und die Fenster haben auch nicht gebebt. Aber immerhin haben die Telekomiker und ver.di. gezeigt, dass hinter ihrem Anliegen die breite Masse der Bevölkerung steht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Focus online richtig recherchiert hat, hat die geballte Macht von fast 100 Demonstranten gezeigt, dass Deutschland sich sowas nicht mehr gefallen lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=21225"&gt;http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=21225&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schade nur, Ricke hat davon wahrscheinlich nichts mitbekommen: Schon eine normale Glasscheibe verhindert, dass das Flüstern von 100 Demonstranten eine Sitzung stören kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, der Bär, der da gesteppt hat, war ein Gummibär - wir wissen doch, dass Bonn die Heimat von Haribo ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke ernsthaft darüber nach, ob die Telekomiker wirklich etwas gegen den drohenden Stellenabbau machen wollen, wahrscheinlich ist es ihnen eher egal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schade!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-113155750836265897?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/113155750836265897/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=113155750836265897&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/113155750836265897'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/113155750836265897'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2005/11/telekomiker-protestieren-lautstark.html' title=''/><author><name>Archie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11035294956775158358</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://www.jaycon.de/bilder/jablonski02.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-113085703613825327</id><published>2005-11-01T15:53:00.000+01:00</published><updated>2005-11-02T10:25:55.906+01:00</updated><title type='text'>Der kleine satirische Seitenhieb: Wer will denn noch, wer hatte schon ?</title><content type='html'>Kommt ein Mann mit einem gebratenen Hähnchen unterm Arm in die Arztpraxis und fragt: "Herr Doktor, ist da noch was zu retten ?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Witze-Klassiker von Otto scheint mir momentan von der hehren Politikerschaft verfilmt zu werden. In den tragenden Rollen: das Wählervolk als besorgter Mann, die große Koalition als behandelnder Arzt und Deutschland als gebrutzeltes Hähnchen. Das Vertrackte: der Doktor hat das Vogelvieh eigenhändig abwechselnd gebraten, zuerst von der rechten, dann von der linken Seite. Wie bringt man das jetzt dem guten Mann bei, ohne ihn aus der Patientenkartei streichen zu müssen ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schröder hat abgedankt, Müntefering eine ihm unangenehme Abstimmung zum Absprung genutzt und dessen bekennender Fan Stoiber scheint als Instinktfußballer auch zu wissen, wie man eine Steilvorlage ihrer Bestimmung zuführt. Könnte das damit zusammenhängen, dass nach dem dramatischen Befund des Patienten Deutschland keiner mehr seine Sympathiewerte aufs Spiel setzen will ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was haben wir in den letzten Tagen nicht alles hören müssen: Deutschland ist nicht nur Papst, sondern auch pleite, wir müssen alle viel tiefer in die Taschen greifen, Subventionen werden abgebaut, die Mehrwertsteuer muss erhöht werden, das Arbeitslosengeld sollte man mal kürzen, wie wäre es mit einer schnuckeligen Privatisierung der Autobahnen nebst leckerer Maut für alle ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das sind doch tolle Aussichten ! Tagelang wurde man als unbedarfter Konsument mit der Supertollwohlfühl-Aktion "Du Bist Deutschland" umnebelt und jetzt das. "Ich soll Deutschland sein ? Nee, lass mal lieber, ich fühl mich eigentlich noch ganz gut" bin ich geneigt, als Anregung für den nächsten Spot in die Marketingmanager-Runde werfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie geht's nun weiter ? Die SPD sitzt in der Verhandlungsrunde mit Leuten, die sich danach aus der Herrschaftsrunde ausklinken werden. Wenn's schiefgeht, die Klientel mault und Superhorst wieder Neuwahlen anberaumen darf, kann der SPD-Vorstand einfach sagen: "tja, da ham die Politrentner Mist gebaut, wir wollten das gar nicht, wählt uns nochmal und alles wird gut".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was die CDU ganz schön gemein findet, bleibt doch der schwarze Steuererhöhungs-Peter damit allein an ihnen hängen. Dabei hatte man die Problemministerien zuvor souverän umschifft und sich Angela so darauf gefreut, die Bundeskanzlerinnenbluse aufbügeln zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Guido hat sich schon wieder erwartungsfroh die Dreadlocks aufbretzeln lassen und die Jamaika-Kappe aufgesetzt, um später auf die garstige linke Brut einschlagen zu können. Selbige schleicht sich vielleicht jetzt schon an den verunsicherten SPD-Vorstand ran und raunt: "Entweder jetzt mit uns an die Macht oder unter uns nach den Neuwahlen in die Opposition". Zu großspurig formuliert ? Mit Sicherheit. Aber: bei der momentanen kollektiven Wählerverwirrung und Bombardierung mit dem Besten vom Schlechtesten würde mich eigentlich nichts mehr wundern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich würde mir sicherheitshalber für Ende März mal nichts vornehmen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-113085703613825327?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/113085703613825327/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=113085703613825327&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/113085703613825327'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/113085703613825327'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2005/11/der-kleine-satirische-seitenhieb-wer.html' title='Der kleine satirische Seitenhieb: Wer will denn noch, wer hatte schon ?'/><author><name>Inishmore</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_Bz8V9WzOHVk/SqJM3q1OoYI/AAAAAAAABd0/iMMGDkf6VV8/S220/inibabymini4.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-113072034808047428</id><published>2005-10-31T01:41:00.000+01:00</published><updated>2005-10-31T02:11:09.580+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Herr Müller, wie die Maus ihn sieht...&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Folgende e-Mail habe ich erhalten und ich hoffe, sie ist einfach nur erfunden, aber wenn nicht???&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Stellt euch vor, die Sendung mit der Maus läuft und ihr hört die euch bekannte Stimme:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das hier, das ist der Herr Müller.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Herr Müller kommt aus Aretsried, das liegt in Bayern, also ganz im Süden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Herr Müller ist ein Unternehmer und das, was in den Fabriken von Herrn Müller hergestellt wird, habt ihr sicher alle schon mal gesehen, wenn ihr im Supermarkt wart.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Herr Müller stellt nämlich lauter Sachen her, die aus Milch gemacht werden. Naja, eigentlich stellen die Kühe die Milch her, aber der Herr Müller verpackt sie schön und sorgt dafür, daß sie in den Supermarkt kommen, wo ihr sie dann kaufen könnt. Die Sachen, die der Herr Müller herstellt sind so gut, daß sogar der Herr Bohlen dafür Werbung gemacht hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil der Herr Müller ein Unternehmer ist, hat er sich gedacht, er unternimmt mal was und baut eine neue Fabrik. Und zwar baut er sie in Sachsen, das ist ganz im Osten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich braucht niemand eine neue Milchfabrik, weil es schon viel zu viele davon gibt, und diese viel zu viele Milchprodukte produzieren, aber der Herr Müller hat sie trotzdem gebaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und weil die Leute in Sachsen ganz arm sind und keine Arbeitsplätze haben, unterstützt der Staat den Bau neuer Fabriken mit Geld. Arbeitsplätze hat man nämlich im Gegensatz zu Milchprodukten nie genug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also hat derHerr Müller einen Antrag ausgefüllt, ihn zur Post gebracht und abgeschickt. Ein paar Tage später haben ihm dann das Land Sachsen und die Herren von der Europäischen Union in Brüssel einen Scheck über 70 Millionen Euro geschickt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;70 Millionen, das ist eine Zahl mit sieben Nullen, also ganz viel Geld. Viel mehr, als in euer Sparschwein passt. Der Herr Müller hat also seine neue Fabrik gebaut und 158 Leute eingestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hurra, Herr Müller.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem die neue Fabrik von Herrn Müller nun ganz viele Milchprodukte hergestellt hat, hat er gemerkt, daß er sie gar nicht verkaufen kann, denn es gibt ja viel zu viele Fabriken und Milchprodukte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naja, eigentlich hat er das schon vorher gewußt, auch die Herren vom Land Sachsen und der Europäischen Union haben das gewußt, es ist nämlich kein Geheimnis. Das Geld haben sie ihm trotzdem gegeben. Ist ja nicht ihr Geld, sondern eures. Klingt komisch, ist aber so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also was hat er gemacht, der Herr Müller? In Niedersachsen, das ist ziemlich weit im Norden, hat der Herr Müller auch eine Fabrik. Die steht da schon seit 85 Jahren und irgendwann hatte der Herr Müller sie gekauft. Weil er jetzt die schöne neue Fabrik in Sachsen hatte, hat der Herr Müller die alte Fabrik in Niedersachsen nicht mehr gebraucht, er hat sie geschlossen und 175 Menschen haben ihre Arbeit verloren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ihr in der Schule gut aufgepasst habt, dann habt ihr sicher schon gemerkt, daß der Herr Müller 17 Arbeitsplätze weniger geschaffen habt, als er abgebaut hat. Dafür hat er 70 Millionen Euro bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ihr jetzt die 70 Millionen durch 17 teilt, dafür könnt ihr ruhig einen Taschenrechner nehmen, dann wißt ihr, daß der Herr Müller für jeden vernichteten Arbeitsplatz über 4 Millionen Euro bekommen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da lacht er, der Herr Müller. Natürlich nur, wenn niemand hinsieht. Ansonsten guckt er ganz traurig und erzählt jedem, wie schlecht es ihm geht. Aber der Herr Müller sitzt nicht nur rum, sondern er sorgt auch dafür, daß es ihm besser geht. Er ist nämlich sparsam, der Herr Müller.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicher kennt ihr die Becher, in denen früher die Milch von Herrn Müller verkauft wurden. Die schmeckt gut und es passten 500 ml rein, das ist ein halber Liter. Seit einiger Zeit verkauft der Herr Müller seine Milch aber in lustigen Flaschen, nicht mehr in Bechern. Die sind praktisch, weil man sie wieder verschließen kann und sehen hübsch aus. Allerdings sind nur noch 400 ml drin, sie kosten aber dasselbe. Da spart er was, der Herr Müller. Und sparen ist eine Tugend, das wissen wir alle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;[Hier kommt eine Zeile, die ich rechtlich beanstanden muss (Beleidigung und Anstiftung zur Körperverletzung), deshalb habe ich diese Passage unkenntlich gemacht:]&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ihr jetzt fragt, warum solche &lt;span style="color:#3333ff;"&gt;xxxxxxxxxx xxxxxxxxxxx&lt;/span&gt; wie der Herr Müller nicht einfach an den nächsten &lt;span style="color:#3333ff;"&gt;xxxx xxxxxxx&lt;/span&gt; werden, dann muß ich euch sagen, daß man so etwas einfach nicht tut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ihr aber das nächste mal im Supermarkt seid, dann laßt doch einfach die Sachen vom Herrn Müller im Regal stehen und kauft die Sachen,die daneben stehen. Die schmecken genauso gut, sind meistens billiger und werden vielleicht von einem Unternehmer hergestellt, für den der Begriff "soziale Verantwortung" noch eine Bedeutung hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wow. Wer immer das verfasst hat, bitte teilt mir Quellen mit, die dies belegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In tiefer Depression fahre ich den Computer herunter und träume davon, dass das alles gar nicht wahr ist. Was aber, wenn doch???&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-113072034808047428?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/113072034808047428/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=113072034808047428&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/113072034808047428'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/113072034808047428'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2005/10/herr-mller-wie-die-maus-ihn-sieht.html' title=''/><author><name>Archie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11035294956775158358</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://www.jaycon.de/bilder/jablonski02.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-112868324786706468</id><published>2005-10-07T13:03:00.000+02:00</published><updated>2005-10-08T12:14:04.706+02:00</updated><title type='text'>Kanzlerqual</title><content type='html'>Ich habe das Geschachere um den Kanzlerposten in unserem schönen Land ja bereits weiter unten mit einer romantischen Komödie verglichen. So langsam scheint mir das Ganze aber eher in Richtung Reality-Tragödie abzudriften. Die Nachwahl in Dresden ist vorüber und fröhlich geht's weiter mit gegenseitigen "Ätsch-wir-sind-doch-besser"-Vorhaltungen. Könnte das bitte mal aufhören ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Archie ist ein weitaus besserer Zahlenjongleur als ich, aber es ist doch bemerkenswert, dass knapp ZWEI DRITTEL der wählenden Bevölkerung einerseits Schröder und andererseits Merkel nicht an der Spitze des Landes sehen wollen (die Nichtwähler lasse ich mal außen vor). Wenn das selbst mir als leidenschaftlichem Zahlen- und Statistikverschmäher aufgefallen ist, müsste es doch auch unseren Volksvertretern einleuchten. Wie kann man da jetzt holterdipolter einen Machtanspruch herleiten ? Wenn ich vor der Theke einer amerikanischen Klopsbraterei stehe, einen Hamburger bestelle und nur ein Drittel des Kaufpreises in der Tasche habe, mache ich ja auch keine Anwartschaftsansprüche an der Bulette geltend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine große Koalition bedeutet Stillstand - diesen Sinnspruch platzieren oft und gerne vor allem die Fans von Westerwelle und Co. in die Diskussion. Bisher habe ich wenig darauf gegeben, denn die FDP muss das ja sagen, nachdem die Wahlklientel seit 7 Jahren keine Lobbyisten mehr in die Machtzentrale einschleusen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine große Koalition kann aber auch das Abschneiden von alten Zöpfen mit sich bringen. Merkel sowie Schröder sind gemeinsam Verlierer der Wahl (und da kann der Gerd die Prognose von vor 5 Monaten noch so weit nach unten drücken) - sie beide polarisieren und hemmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehen wir doch den Tatsachen ins Auge: dem rot-grünen Wähler mit Merkelverhinderungsabsichtstendenz kann man bestimmt keine Begeisterungsstürme entlocken, wenn Angela nun mit den Stimmen der SPD ins Kanzleramt gehievt wird. Da reibt sich Oskar schon vorfreudig die Hände über das anstehende Wählerzuwachspotenzial. Andererseits grübelt der schwarz-gelbe Kanzlerabwahlaspirant, weshalb die Physikerin aus dem Osten mit einem derart bescheidenen Wahlergebnis die künftigen Leitlinien der Politik bestimmen soll. Und Schröder will von denen auch keiner mehr ganz oben sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass die großen Volksparteien sich zusammensetzen, die Ärmel aufkrempeln und gemeinsam Lösungen für die gegenwärtigen Probleme finden, indem sie die kompetentesten Köpfe aus ihren Reihen zusammenarbeiten lassen - diese romantische Hoffnung sehe ich zur Zeit immer mehr schwinden. Aber ist es darüber hinaus auch zu naiv, auf die Einsicht der Politiker zu vertrauen, eine große Koalition mit unverbrauchten Ideen und Köpfen anzugehen ?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-112868324786706468?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/112868324786706468/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=112868324786706468&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112868324786706468'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112868324786706468'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2005/10/kanzlerqual.html' title='Kanzlerqual'/><author><name>Inishmore</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_Bz8V9WzOHVk/SqJM3q1OoYI/AAAAAAAABd0/iMMGDkf6VV8/S220/inibabymini4.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-112767611182252009</id><published>2005-09-25T20:18:00.000+02:00</published><updated>2005-09-26T23:48:45.573+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Ende des Proletariats oder Willkommen im Ur-Kapitalismus&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Herbst 2004 hatten die Mitarbeiter von Opel in Bochum die Möglichkeit, Geschichte für den Arbeitsmarkt in Deutschland zu schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein furioser Start von 0 auf 100, dann - als hätten die Initiatoren Angst vor der eigenen Courage bekommen - dezenter Rückzug und sich gegenseitig auf die Schultern klopfend glücklich reden, dass im Rahmen der Möglichkeiten das Bestmögliche erreicht wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seitdem hat sich bei Opel einiges getan - zu diesem Thema hatte ich mich mit der Überschrift&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;OPEL - oder: „Bitte helfen Sie uns, damit wir Sie weg-rationalisieren können!“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ausgiebig befasst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass nach dem Personalabbau plötzlich eine so hohe Nachfrage nach dem Zafira kam, dass man jetzt gezwungen ist, diesen Personalengpass im polnischen Werk zu kompensieren, zeigt deutlich die rücksichtslose Vorgehensweise des Managements und die kompromisslose Ausrichtung auf Gewinnmaximierung auch oder erst recht gegen das Wohl der Mitarbeiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;So sehr ich Gewinne begrüße, hier werden sie realisiert, indem man die überflüssigen Mitarbeiter dem „größten Mitarbeiter der Bundesrepublik - Agentur für Arbeit“ überträgt und somit die Allgemeinheit diesen Gewinn bezahlen lässt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn „Bild“ recht hat (&lt;a href="http://www.handelsblatt.com/pshb?fn=tt&amp;sfn=go&amp;amp;id=1111237"&gt;www.handelsblatt.com/pshb?fn=tt&amp;sfn=go&amp;amp;id=1111237&lt;/a&gt;), wird der Volkswagen-Geländewagen „Marrakesch“ doch im Stammwerk (und somit nicht in Portugal) gebaut, die „... Arbeitnehmerseite habe sich zu erheblichen Zugeständnissen bei den Lohnkosten bereit erklärt...“. Weiterhin ist dort zu lesen „... Entscheidung gilt als Testfall für die Kompromissbereitschaft der Arbeitnehmer und könnte wegweisend für die anderen fünf westdeutschen VW-Werke ...“. Ich denke sogar noch weiter - es wird der Testfall für alle Industriebetriebe in Deutschland sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch ist es Sonntag, der Bericht muss also noch nicht die Realität darstellen - ich befürchte jedoch, dass „Bild“ das Ergebnis hier richtig vorwegnimmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Soll ich nun traurig sein?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh ja, es macht mich traurig, traurig und wütend zugleich. Traurig deswegen, weil die alten Unternehmertugenden in Deutschland nur noch so selten gelebt werden, dass jeder einzelne extra erwähnt wird, wie z. B. Wolfgang Grupp, der Geschäftsführer von Trigema (&lt;a href="http://www.karrierefuehrer.de/arbeitswelt/grupp_interview.html"&gt;http://www.karrierefuehrer.de/arbeitswelt/grupp_interview.html&lt;/a&gt;) , der zitiert wird mit&lt;br /&gt;“Die Verantwortung für meine Mitarbeiter steht an erster Stelle” oder “Die Trigema-Betriebsfamilie” bekennt sich eindeutig zum Wirtschaftsstandort Deutschland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wütend macht mich, dass die Betroffenen außer jammern nichts tun werden und mit jeder hingenommenen Kürzung dem Management zeigen, dass das Ende der Fahnenstange immer noch nicht erreicht ist und man somit ja ruhig noch weiter kürzen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Könnte ein Streik etwas bewirken?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das kommt darauf an, wen man fragt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Das Management&lt;/span&gt; wird erklären, &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;nicht erpressbar&lt;/span&gt; zu sein und genügend Geld in der Kasse zu haben (das mit dem Geld stimmt tatsächlich) und dass man eher ein Werk schließen würde, bevor man nachgibt. Dem widerspricht allerdings, dass man eine Werksschließung im Zusammenhang mit Belgien gerechnet und als unrentabel ermittelt hat (&lt;a href="http://www.ftd.de/ub/in/23514.html?nv=cd-rss"&gt;http://www.ftd.de/ub/in/23514.html?nv=cd-rss&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Die Gewerkschaft&lt;/span&gt; weiß, dass sie nicht alle Mitarbeiter hinter sich bekommt - Streikgelder gibt es ohnehin nur für die Mitglieder - &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;eine Schlappe kann sie sich zur Zeit nicht leisten&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Der Betriebsrat&lt;/span&gt; (ich nehme an, es gibt noch einen, gegen den nicht wegen Vorteilsnahme ermittelt wird), muss &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;erst&lt;/span&gt; wieder das &lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Vertrauen der Mitarbeiter gewinnen&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin ein Freund des Ausgleichs - Macht, egal auf welcher Seite, verführt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was aber die Unternehmen hier an Maßnahmen auffahren, ist Macht pur - schauen Sie mal in der Schublade nach, ob Ihr Stirnband aus Ihrer Zeit der Protestkundgebungen (Nato-Doppelbeschluss, Pershing usw. - Sie erinnern sich?) noch vorhanden ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr Gegner damals war viel mächtiger (USA, Bundesrepublik), Sie waren damals aber überzeugt, das Richtige zu tun. Vor was haben Sie &lt;strong&gt;heute&lt;/strong&gt; Angst? Vor dem Verzicht auf Annehmlichkeiten? Sie können sicher sein, Ihr Verzicht hat bereits begonnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entscheiden Sie klug, aber lassen Sie sich nicht zu viel Zeit!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-112767611182252009?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/112767611182252009/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=112767611182252009&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112767611182252009'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112767611182252009'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2005/09/ende-des-proletariats-oder-willkommen.html' title=''/><author><name>Archie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11035294956775158358</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://www.jaycon.de/bilder/jablonski02.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-112743489350049330</id><published>2005-09-23T01:57:00.000+02:00</published><updated>2005-09-23T02:26:39.913+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;Wozu braucht man Aktien oder Was Lacostet die Welt - Geld spielt keine Rolex?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den Anfängen meiner Betriebswirtschaftlichen Ausbildung lernte ich die Funktion von Aktien noch so kennen: Eine Firma braucht Kapital, dazu gibt sie Aktien aus, tauscht also Geld gegen Firmenanteile.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Aktionäre bekommen, quasi als Verzinsung für das eingesetzte Kapital, eine Gewinnausschüttung (Dividende), die vom Geschäftsergebnis abhängig ist (gutes Ergebnis - hohe Dividende, schlechtes Ergebnis - wenig oder auch keine Dividende) und die Firma gehört ihnen zum Teil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mein Verständnis ist nun das Geschäft abgeschlossen, die Ware "Aktie" ist verkauft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass es jetzt einen Markt gibt, der die Aktien kauft und verkauft - gut, aber wem nutzt das?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem Unternehmen doch sicherlich nicht mehr, denn deren Geschäft (Geld gegen Anteile) ist abgewickelt. Jetzt befindet sich die Aktie auf einem Zweitmarkt, der mit dem eigentlichen Unternehmen nichts mehr zu tun hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Aktionär, den mit der Firma nicht wirklich etwas verbindet, will aber mehr als die Gewinnausschüttung, er will den Kursgewinn. Also wirkt er über die Aktionärsversammlung auf das Management ein, mehr Gewinne zu machen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Management folgt diesem Auftrag, überlegt, wie Kosten gespart werden können und entlässt Personal, allein durch diese Maßnahme wird die Gesellschaft besser bewertet, die Aktienkurse steigen und der Aktionär macht seinen Gewinn daraus (er verkauft, wenn der Höchststand erreicht ist).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"... In Frankfurt beginnt am Morgen die Internationale Automobil-Austellung. Dax-Spitzenreiter waren Volkswagen. Die Papiere gewannen 1,6 Prozent. In den Verhandlungen um die Stellenabbau-Pläne schießt sich das Management auf den Haustarifvertrag ein. Konzernchef Bernd Pischetsrieder wies am Wochenende auf die Möglichkeit einer Kündigung dieser Vereinbarung hin, die betriebsbedingte Entlassungen bis zum Jahr 2011 ausschließt ..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was hat das Unternehmen davon - nichts, oder?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Entscheidet sich ein Unternehmen für das Personal (auf äußeren oder inneren Druck oder warum auch immer) , gibt es direkt die Retourkutsche vom Aktienkurs (&lt;a href="http://www.ftd.de/tm/tk/23370.html?nv=cd-rss"&gt;http://www.ftd.de/tm/tk/23370.html?nv=cd-rss&lt;/a&gt;) - ... Siemens verzichtet auf Entlassungen&lt;br /&gt;Der Siemens-Konzern hat sich mit der IG Metall auf ein Maßnahmenpaket für Einsparungen in seiner Kommunikationssparte Com geeinigt. Dabei soll zunächst auf betriebsbedingte Kündigungen verzichtet werden... ...An der Börse gab der Kurs der Siemens-Aktie um 1,7 Prozent auf 61,83 Euro nach und lag damit am Ende des Kurszettels ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kann mir jemand erklären, warum Aktienhandel ein so schützenswertes Gut ist, warum Verstöße gegen Insiderhandel stärker geahndet werden als existenzielle Eingriffe in die Lebensautonomie der Mitarbeiter durch Massenentlassungen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielen Dank schon mal.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-112743489350049330?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/112743489350049330/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=112743489350049330&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112743489350049330'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112743489350049330'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2005/09/wozu-braucht-man-aktien-oder-was.html' title=''/><author><name>Archie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11035294956775158358</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://www.jaycon.de/bilder/jablonski02.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-112742738613385737</id><published>2005-09-22T23:52:00.000+02:00</published><updated>2005-09-23T02:27:06.606+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Gewinner-Gewinner-Methode oder Alle haben gewonnen, sogar die Demokratie!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In jedem Verkaufstraining wird von der Gewinner-Gewinner-Methode (neudeutsch win-win) geredet, die den Schlüssel für den Erfolg darstellt. Im Klartext: Es geht darum, dafür zu sorgen, dass nicht der Verkäufer alleine gewonnen hat, sondern auch der Kunde - nur dann ist das Geschäft stabil, das bedeutet stornosicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was wir Wähler initiiert haben, wurde von den Politikern in die Gewinner-Gewinner-Gewinner-Gewinner-Gewinner-Methode umgewandelt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die CDU/CSU (zwei Parteien, aber eine Fraktion - trotzdem zwei Vorsitzende - aber lassen wir das) hat eindeutig gewonnen, denn Sie hat die Regierung rot-grün gestoppt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die SPD hat eindeutig gewonnen, denn Sie hat den Kanzleranspruch der CDU/CSU vereitelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Grünen haben eindeutig gewonnen, denn Sie haben ihre Wähler hinter sich halten können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die FDP hat eindeutig gewonnen, denn sie hatihr letztes Ergebnis weit übertroffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Linke hat eindeutig gewonnen, denn sie sind als newcomer direkt weit über die 5 %-Hürde gekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Theorie der Verkaufstrainer sind somit alle Parteien Gewinner - ein Ergebnis, dass demnach alle glücklich machen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wäre das ganze ein Laborversuch, alle Beobachter wären fasziniert. Endlich bewegt sich was. Es gibt kein klassisches entweder schwarz-gelb oder rot-grün, bei denen fast jeder im Vorfeld schon weiß, wo es hingeht - nein, hier hat die Demokratie die Möglichkeit, zu beweisen, dass und wie sie funktioniert. Für alle Leistungskurse Politik/Sozialkunde ist dies die reale Umsetzung der bisher nur trockenen Theorie. Für alle, deren Schulzeit schon eine Zeit lang her ist, war das ganze Drum Herum eine tolle Auffrischung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider ist es aber kein theoretischer Denkansatz, sondern die harte Realität. Ich hoffe ganz besonders, dass die Demokratie diese Prüfung besteht. Neuwahl wäre die absolute Bankrotterklärung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-112742738613385737?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/112742738613385737/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=112742738613385737&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112742738613385737'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112742738613385737'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2005/09/gewinner-gewinner-methode-oder-alle.html' title=''/><author><name>Archie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11035294956775158358</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://www.jaycon.de/bilder/jablonski02.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-112733879723459268</id><published>2005-09-21T23:32:00.000+02:00</published><updated>2005-09-22T17:49:52.286+02:00</updated><title type='text'>Der kleine satirische Seitenhieb: Der Wahlsonntag</title><content type='html'>Die Politik nähert sich zweifellos immer stärker der Unterhaltung an. Als am vergangenen Wahlsonntag um 18:00 Uhr die Prognosebalken für die CDU/CSU noch oben schnellten, konnte wohl kaum jemand emotionslos auf dem heimischen Sofa verharren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Je nach Gusto setzte es Enttäuschung, Schadenfreude oder schlicht Applaus für die Tatsache, dass der allseits bedrängte Wähler sich tatsächlich erdreistet hat, die Politiker zu verhohnepipeln - wo das doch bisher traditionsgemäß umgekehrt vonstatten ging.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heiter weiter in die Elefantenrunde - ein Festmahl für Freunde der geschauspielerten Realsatire. Wie der Schröder als Louis XIV. der Gegenwart gekonnt neben sich stand bzw. saß, das war schon bemerkenswert. "Le Kanzler, c'est moi" war sein Motto, fehlte nur noch ein Sonnenkranz im Hintergrund und der Siegelring am Finger (obwohl, vielleicht hatte er letzteren wirklich an und die Journalisten vergaßen, ihn zu Beginn der Sendung zu küssen ?).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Merkels Karriere als Schauspielerin leidet hingegen an einem schweren Makel - selbst ausgerufenen Siegern hängen eigentlich nur selten die Mundwinkel herunter bis an die Kniescheibe. Wie sie die Ansprüche auf den Kanzlerthron geltend machte, erinnerte an die schüchterne Sekretärin, die zum Chef kommt und um eine Führungsposition anfragt. Da hört man den Wahlkampfmanager im Hintergrund rufen: "Das müssen wir nochmal üben, Angie".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stoiber brillierte in einer tragenden Doppelrolle; er gab tapfer den selbstbetrügerischen Junkie. Seine Droge: das CSU-Wahlergebnis. Und das, obwohl seine Partei in Bayern unter die 50 %-Marke rutschte. Moment, sitzen da nicht angeblich die intelligenten Menschen des Bundesgebiets ? Haben die etwa mal den Wahlzettel genau durchgelesen und bemerkt, dass es noch andere Parteien gibt ? Nicht umsonst gibt es im deutschen Sprachgebrauch das geflügelte Wort "gefährlich schlau sein".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den Nebenrollen: Westerwelle als standhafte und murrende Jungfrau, die sich einem anderen versprochen hat, Fischer versteckte unter dem Tisch seinen E.T.-Blinkefinger ("will nach Hause") und schließlich Bisky als in sich hineingrinsendes Kasperle - durfte kaum was sagen, aber man sah, dass er Spaß hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wie geht es jetzt weiter ? Auch hier hilft der Blick in die Schauspielschatulle: wer kennt nicht das typische Strickmuster der romantischen Komödie ? Männlein trifft Weiblein, beide finden sich gegenseitig furchtbar bäh und schmeißen sich zur Erheiterung des Publikums böse Sprüche an den Kopf. Der SAT1-Film-Film-Geschädigte weiss aber schon nach zehn Minuten - am Ende kriegen sie sich. Irgendwie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer bei der Koalition Männlein und Weiblein sein wird - das werden die kommenden Tage zeigen. Und dann ist wohl Schluss mit lustig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-112733879723459268?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/112733879723459268/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=112733879723459268&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112733879723459268'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112733879723459268'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2005/09/der-kleine-satirische-seitenhieb-der.html' title='Der kleine satirische Seitenhieb: Der Wahlsonntag'/><author><name>Inishmore</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_Bz8V9WzOHVk/SqJM3q1OoYI/AAAAAAAABd0/iMMGDkf6VV8/S220/inibabymini4.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-112693919058894797</id><published>2005-09-17T08:30:00.000+02:00</published><updated>2005-09-17T22:46:52.226+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;Parteienspenden oder Sie werden zur Kasse gebeten, ob Sie wollen oder nicht!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stellen Sie sich einmal vor, Sie schenken einem Kind jeden Tag Süßigkeiten. Das Kind nimmt diese an, bedankt sich nie, zeigt auch nie ein Zeichen von Freude.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Würden Sie dieses Kind weiter beschenken?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke Nein. Das Kind betrügt Sie um die Freude, die Sie empfinden, wenn Sie die strahlenden Augen des Kindes sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn also meine These stimmt, dann macht jeder (außer gerade Sie vielleicht) ein Geschenk in der Erwartung einer Gegenleistung – und sei es nur ein freundliches Lächeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das ist auch sicherlich der Grund, warum die Parteienspenden über 50.000 Euro namentlich zu melden sind.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In der Wikipedia (&lt;a href="http://www.wikipedia.org/"&gt;http://www.wikipedia.org/&lt;/a&gt;) sind die Spender seit 01. Juli 2002 benannt &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parteispende"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Parteispende&lt;/a&gt; .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anders als die Aufstellung bei Wikipedia habe ich einmal die Beträge nach den Koalitionsparteien zusammengezählt. Danach ergab sich bei der &lt;strong&gt;Regierungs-Koalition&lt;/strong&gt; (SPD und Grüne) Spendeneinnhmen in Höhe von &lt;strong&gt;1.713.016 Euro&lt;/strong&gt;, bei der &lt;strong&gt;Oppositions-Koalition&lt;/strong&gt; (CDU/CSU und FDP) &lt;strong&gt;8.698.203 Euro&lt;/strong&gt;, also ca. 5 mal mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach diesen Zahlen, die Sie in der Wikipedia gerade nachgeschlagen haben, hätte die Allianz Versicherung AG die Regierungspartei minimal bevorzugt, Daimler-Chrysler und Porsche beiden gleich viel gespendet, E.On hat seine Spende zu 60 % der Regierung und zu 40 % der Opposition gespendet. Die Firma Ostwind GmbH hat einzig und allein an die Grünen gespendet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die zahlenmäßig kleinen Parteien FDP und CSU haben zusammen fast den gleichen Betrag an Spenden einespielt wie die CDU, was bemerkenswert ist. Im Vergleich zur SPD hat die FDP fast 50 % mehr Spenden von der Wirtschaft zu bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar, hat ja jeder gewusst, die bürgerlichen Parteien, wie Stoiber seine Koalition gerne in Abgrenzung zu den Linken bezeichnet, bekommen ganz schön viel finanziellen Zuspruch aus der Wirtschaft – dürfen sie sich dann trotzdem noch bürgerlich nennen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;&lt;strong&gt;Warum tut die Wirtschaft das? Bestimmt nicht nur, um ein Lächeln zu bekommen!&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Wenn ja meine These stimmt (Geschenk und Gegenleistung), bekommen einige Aussagen der Opposition über den Wirtschaftsstandort Deutschland und das Gerede über den Abbau von Sozialleistungen doch einen ganz interessanten Aspekt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, unabhängig davon, sein eigenes Geld darf jeder verschenken, wie er will. Dem zu Folge, darf er auch spenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;&lt;strong&gt;Nun kommt aber der Punkt, der mich ärgert.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Grünen weisen auf einer website (&lt;a href="http://www.gruene-lippe.de/spenden.htm"&gt;http://www.gruene-lippe.de/spenden.htm&lt;/a&gt;) darauf hin, dass eine Parteispende steuerlich ganz besonders behandelt wird. &lt;strong&gt;Wenn ich tatsächlich 1.000 Euro spende, bekäme ich vom Finanzamt über die Steuerrückerstattung 500,-- Euro zurück.&lt;/strong&gt; Das Finanzamt seinerseits nimmt dieses Geld allerdings aus den Steuereinnahmen, die der Staat selbst dringend für die Bürger benötigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich behaupte, dass ein &lt;strong&gt;Parteienspender&lt;/strong&gt; sich am Gemeinwohl vergreift – der Umstand, dass er spendet, &lt;strong&gt;zwingt die Gesamtheit&lt;/strong&gt; der Steuerzahler, sich an dieser Spende zu beteiligen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber das ist ja noch nicht alles: Pro Euro Spende bekommt die Partei noch einmal 38 Cent Zuschuss – natürlich auch von den Steuergeldern, nachzulesen unter &lt;a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/976888"&gt;http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/976888&lt;/a&gt; .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daraus ergibt sich:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich spende 1.000 Euro – kostet mich ja nur 500 Euro, das Gemeinwohl hingegen ebenfalls 500 Euro&lt;br /&gt;&lt;u&gt;Zuschuss 380 Euro – kostet mich nichts, das Gemeinwohl aber 380 Euro&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;Ergebnis 1.380 Euro in der Parteienkasse, davon von der Allgemeinheit 880 Euro !!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stellen Sie sich vor, es verzichtet jemand zu Gunsten einer politischen Gruppierung, die Sie nie im Leben unterstützen würden, auf 500 Euro seines schwer verdienten Geldes - bitteschön, das darf er/sie. Sie werden aber dadurch, ohne dass Sie gefragt werden, gezwungen, diese Spende insgesamt mit 880 Euro zu fördern - gut, nicht Sie alleine aber die Allgemeinheit und damit auch Sie. Müsste man dann das Spenden (zumindest das an die Parteien) nicht als Sozialschmarotzertum bezeichnen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Übrigens - Herr Kirchhof - wissen Sie nun, warum Sie nie im Leben eine Chance hatten, Ihre Steuervereinfachung durchzusetzen, warum Sie nicht nur Ihre politischen Gegener, sondern auch Ihre politischen Gönner nicht zum Zuge kommen ließen?&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-112693919058894797?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/112693919058894797/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=112693919058894797&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112693919058894797'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112693919058894797'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2005/09/parteienspenden-oder-sie-werden-zur.html' title=''/><author><name>Archie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11035294956775158358</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://www.jaycon.de/bilder/jablonski02.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-112660900127066735</id><published>2005-09-13T12:51:00.000+02:00</published><updated>2005-09-13T17:00:04.540+02:00</updated><title type='text'>Der Kommentar zur Elefantenrunde</title><content type='html'>Eigentlich müsste der Groschen jetzt gefallen sein. Erst das große Duell Schröder-Merkel und nun alle Vertreter der wichtigsten Parteien im Streitgespräch. Zweimal 90 Minuten, das sollte doch ausreichen, um den Stimmzettel am kommenden Sonntag nicht mehr unsicher mit dem Kugelschreiber umkreisen zu müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Müsste. Sollte. Tut es aber nicht. Wer nicht Stammwähler einer Partei ist, sondern das Für und Wider der gesammelten Argumente abwägen will, hat es wirklich nicht leicht. An welche Kriterien kann man sich denn überhaupt noch klammern, um das Kreuzchen an der Stelle zu machen, mit der man ein paar Wochen nach der Wahl noch leben kann ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Inhalte entscheiden, ja, die Inhalte. Guter Ansatz. Dummerweise gibt es in dieser Hinsicht keine wählerfreundliche Einteilung in "Die machen alles richtig" und "Die machen alles falsch". Eher regiert die Frage "wer macht mit größerer Wahrscheinlichkeit am wenigsten falsch ?". Die Antwort darauf kann eigentlich niemand geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicher gibt es Angriffspunkte; die SPD hat unser Land nicht gerade in ein Paradies verwandelt, da sind wir uns wohl einig. "Papperlapapp, wird alles besser", sagt der wie immer medial-lässige Bundeskanzler. Und sein Vize steigt gleich mit ein; die Reformen greifen, die Stimmung ändert sich, die Werte gehen nach oben. Was aber, wenn damit nur die Umfragewerte gemeint waren ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die CDU/CSU wird alles besser machen. Sagen Merkel und Stoiber. Wenn die in den letzten 7 Jahren nun rein gar nichts hätten tun können, stünde ihnen dieser Oppositionsbonus auch durchaus zu. Aber war da nicht die Mehrheit im Bundesrat ? Die Mitarbeit an wenig populären Entscheidungen wie Hartz IV ? Und die böse, böse Ökosteuer soll nun auch bestehen bleiben ? Schröder holt nicht umsonst desöfteren zu einem beschwichtigenden "Das haben wir doch zusammen gemacht" aus. Ins Deutsche übersetzt heißt das schlicht: "Ätsch, ihr seid auch mit schuld".&lt;br /&gt;Nun hat die CDU/CSU noch den Kirchhof in ihr Kompetenzteam geholt und vorsorglich auch schnell wieder weggesperrt. "Ist alles doch gar nicht so gemeint, der will nur spielen, jetzt holen wir den Merz, der wird es schon richten". Souveränität und Geradlinigkeit sind etwas anderes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern in der Diskussion fand ich es bezeichnend, wie die großen Parteien sich gegenseitig die Misswirtschaft in den Jahren 1990-1998 bzw. 1998-2005 vorwarfen. Man bekam den Eindruck, als würden sich Pest und Cholera darum streiten, wer die bessere Krankheit war. Den letzten Satz las ich heute in einem Kommentar und finde ihn leider immer noch recht passend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Pest und Cholera sich streiten, gewinnt dann der Schnupfen ? So oder ähnlich muss sich das Gregor Gysi denken. Der kann sich beruhigt zurücklehnen, seine Partei will ja gar keine Verantwortung übernehmen. Sie will die Alternative sein; eine Alternative, die dem Volk aufs Maul schaut, die dort gesammelte Kritik den Regierenden ins Gesicht wirft und dann schnell schelmisch grinsend um die Ecke abhaut. Dass die so vertretenen Positionen nicht hanebüchen sind, zeigt schon ein Blick auf elektronische Wahlhelfer wie den &lt;a href="http://www.wahlomat.de"&gt;Wahl-O-Mat&lt;/a&gt;. Nehmen Sie sich die Zeit und bewerten Sie einmal die dort gestellten 30 Thesen; es würde mich wundern, wenn die Linke als Wahlempfehlung nicht auf einem der vorderen Plätze rangiert. Aber: hilft das dem Land weiter ? Ich für meinen Teil würde meine Stimme lieber jemandem geben, der sofort etwas aktiv mitgestalten will und nicht erst dann, wenn die anderen Parteien sich (in einer großen Koalition ?) zerrieben haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Westerwelle ist der einzige, der ein Patentrezept hat: die Wirtschaft darf nicht abschmieren und muss geschmiert werden. Das hört sich so schön nach Arbeiterjargon an, ich rieche schon das Öl und die verschmutzten Klamotten. Das Problem: zum einen nehme ich dem Westerwelle die Rolle als Retter der arbeitenden Bevölkerung nicht ab. Als er gestern über die Kinderarmut dozierte, sah ich das Bild vor mir, wie er den zerlumpten Kids fröhlich grinsend einen "Go, Wirtschaft, Go"-Smilie-Aufkleber an die Stirn pappte. Und zweitens kann ich die These, wonach eine blühende Wirtschaft automatisch neue Stellen bedingt, einfach noch nicht als eine Art Naturgesetz einordnen. Insofern verweise ich auf den Link "Die Wirtschaft befreit die Menschen von der Arbeit" auf &lt;a href="http://www.wirtschaftskontrolle.de"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele schöne Absätze voll geschrieben, aber eine Wahlempfehlung fehlt leider immer noch. Soll man vielleicht ein anderes Kriterium für die Wahlentscheidung anlegen ? Wer sich am schönsten anzieht ? Die besten Witze macht und am lockersten drauf ist ? Oder doch, wer seine Position am überzeugendsten vertritt ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass der letzte Ansatz nicht leicht zu realisieren ist, zeigt sich schon an einer Beobachtung, die ich gestern zu Beginn der Diskussionsrunde machte: als die erste Frage in die Runde geworfen und Angela Merkel zuerst vorfreudig lächelnd auf die Freigabe des Wortes wartete, dann aber sofort wie gewohnt die innere "Play"-Taste zum Abspielen der Kassette mit der nicht passenden Antwort drückte, war nach Ende des Vortrags Stille im Raum. Nach Schröders Antwort kam zaudernder Applaus (und damit der Beweis, dass Publikum anwesend war); es schien, als seien die SPD-Claqueure wohl eindringlicher gedrillt worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Atmosphäre blieb mir am ehesten von der Diskussionsrunde im Gedächtnis haften. Mein Fazit daher in Anlehnung an die uralte Sketchreihe mit Walter Giller : "Locker vom Hocker" alleine bringt es nicht. Es bleibt schwierig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-112660900127066735?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/112660900127066735/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=112660900127066735&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112660900127066735'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112660900127066735'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2005/09/der-kommentar-zur-elefantenrunde.html' title='Der Kommentar zur Elefantenrunde'/><author><name>Inishmore</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_Bz8V9WzOHVk/SqJM3q1OoYI/AAAAAAAABd0/iMMGDkf6VV8/S220/inibabymini4.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-112653638679926205</id><published>2005-09-12T16:44:00.000+02:00</published><updated>2005-09-12T22:16:35.053+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;Ich verspreche Ihnen meine Stimme! Oder:&lt;br /&gt;Politiker – unsensibel ohne Ende!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Beim Recherchieren ist mir ein Artikel aufgefallen, den ich – unabhängig von der Parteienzugehörigkeit – in jedem Fall publiziert hätte, jetzt trifft es halt einen Grünen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klicken Sie auf LINKS – 200 aktuelle Berichte und geben Sie entweder unter WebLog-Artikel-Nummer 1865 ein (da Sie die Nummer ja durch mich wissen) oder, nur mal zum Probieren die drei Suchbegriffe grün, schwarz, Putzfrau ein, bei Verknüpfung wählen Sie UND-verknüpft und lassen Sie sich vom Ergebnis überraschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=19088"&gt;Grünen-Landeschef&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=19088"&gt; &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=19088"&gt;Putzfrauen illegal beschäftigt&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieb finde ich den Landesvorsitzenden, der politisch hinter dem Schwarzarbeitgeber steht, weil dieser sich ja schließlich entschuldigt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn der Vorstand menschlich hinter ihm steht - ok, vielleicht hat es sich in der Vergangenheit verdient gemacht - aber politisch???&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Na ja, höre ich Sie sagen, Politiker sind halt auch nur Menschen!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von mir bekommen Sie hier einen klaren Widerspruch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erwarte gerade von Politikern einen einwandfreien Leumund und dass sie die Rechtsordnung, die sie durch ihre politische Tätigkeit unterstützen, in vollem Umfang respektieren und beachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei einem Finanz- oder Polizeibeamten hätte niemand Verständnis für einen solchen Verstoß - warum dann bei einem politischen Mandatsträger?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstverständlich dürfen Politiker, wie jeder andere auch, Schwarzarbeiter beschäftigen, Bestechungsgelder annehmen und Steuern hinterziehen – aber, wer sich erwischen lässt, fliegt raus!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei allen Gesetzesänderungsvorschlägen – wer dieses Gesetz durchbringt, bekommt meine Stimme – versprochen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-112653638679926205?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/112653638679926205/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=112653638679926205&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112653638679926205'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112653638679926205'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2005/09/ich-verspreche-ihnen-meine-stimme-oder.html' title=''/><author><name>Archie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11035294956775158358</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://www.jaycon.de/bilder/jablonski02.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-112652872645493017</id><published>2005-09-12T14:09:00.000+02:00</published><updated>2005-09-13T16:50:47.643+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;color:#ff6600;"&gt;&lt;strong&gt;Die Qual der Wahl&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letztens war ich in Köln auf zwei Wahlkundgebungen, der Links.-Partei und der Grünen. Einer meiner Kunden rief mich mittendrin an und ich sagte ihm, dass ich mich am nächsten Tag melden würde, wenn es etwas leiser ist und wir besser seine Fragen besprechen könnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Tag war seine erste Frage, ob ich nun wisse, wen ich wählen solle? Nein, ich weiß immer noch nicht, wen oder was ich wählen soll. Ich finde, das wird auch immer schwieriger und unglücklicherweise gewinnt man mit zunehmendem Alter immer mehr den Eindruck, dass die eh alle "bescheißen" und die Politik weltweit nichts weiter ist als ein korruptes Gemaggel an allen Ecken und Enden - wer da mitmischen will, muss sich eben, ob er / sie will oder nicht, dem fügen....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das finde ich besonders schade. Es geht nicht um die Bürger, nicht um das Wohl jedes einzelnen oder gar der gesamten Gesellschaft, es geht den Herren und Damen nur darum, das eigene Schäfchen ins trockene zu bringen und so gut als möglich in der Öffentlichkeit da zu stehen. Zudem gehen mir diese populistischen und lediglich wähler- bzw. stimmen-werbenden Parolen, unserem Land ginge es so schlecht, entsetzlich auf den Nerv - ich stelle nur fest, dass alle, ganz vorne weg die Arbeitssuchenden und Hartz IV-Empfänger, auf hohem oder weniger hohem Niveau jammern und unterm Strich, z.T. sicherlich dank Schwarzarbeit und sonstiger Erträge, auch die vermeintlich Ärmsten immer noch hervorragend leben. Zumindest so gut, dass sie sich Zigaretten, Alkohol und sonstige Vergnügen leisten und sich die Frage erlauben können, wer bei so wenig Geld z.B. ihre Bewerbungen und die Fahrten zu Schulungen / vermeintlich zukünftigen Arbeitgebern bezahlt. (Aber das ist ein anderes Thema, das ich später etwas genauer unter die Lupe nehmen werde...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ernsthaft macht mir die Vorstellung Sorge, dass uns u.U. eine Dame vertritt, die weder brutto und netto voneinander unterscheiden kann, was das kleinere Übel ist, noch in der Lage ist, ein Schlusswort nach einem Rededuell, also quasi das Schlussplädoyer für ihre Politik und Stärke, aus der eigenen Feder zu Papier zu bringen, sondern dies ausgerechnet bei einem Schauspieler klaut, der später als Präsident mit dieser Schauspieler-Vergangenheit immer belächelt wurde und seinerseits ebenfalls bei berühmten Vorbildern geklaut hat ("Ich hab noch einen Koffer in Berlin" in Anlehnung an einen seiner Vorgänger, Kennedy, der sagte „ich bin ein Berliner“)...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber - Fakt ist und bleibt: ich gehe auf jeden Fall wählen, sonst kann ich mir, man sich, später kaum das Recht rausnehmen, sich überhaupt über irgendetwas der Politiker zu ärgern, wenn man noch nicht mal mit seiner Stimme dafür gesorgt hat, etwas zu bewegen oder zu ändern. Also, dies als Apell an Alle: gehen Sie wählen und bestimmen Sie mit Ihrer Stimme Ihr eigenes Schicksal und das Ihrer Umgebung und das des ganzen Landes, Ihres Landes, mit!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-112652872645493017?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/112652872645493017/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=112652872645493017&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112652872645493017'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112652872645493017'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2005/09/die-qual-der-wahl-letztens-war-ich-in.html' title=''/><author><name>Bettina Meyer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11397076427613697448</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-112645649360760046</id><published>2005-09-11T18:31:00.000+02:00</published><updated>2005-09-11T19:25:49.690+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;Prostitution als Weg aus der Arbeitslosigkeit!&lt;br /&gt;Prostitution als Weg aus der Arbeitslosigkeit?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ist es nicht erschreckend, wie ein Ausrufezeichen oder ein Fragezeichen einen Satz beeinflussen, ja, sogar entscheidend verändern?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;„Papa – du sagst doch immer, dass du Arbeitslosen hilfst, wieder Arbeit zu finden. Hilfst du auch Prosittuierten?“ fragt mich mein Sohn beim Essen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Hemd war versaut - nicht von der Frage sondern von der Soße, in die meine Gabel gefallen war. Soll ich ihm das Wort richtig beibringen oder mich wundern, woher er es kennt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Klar“ sag ich „kennst du eine, der ich helfen soll?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Nein, aber in der Zeitung steht doch, dass die vom Arbeitsamt Starthilfe kriegen, da könntest du doch auch helfen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube, ich bin um die Erklärung des Wortes herum gekommen - er hat eine Schlagzeile gelesen, mehr nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während er in sein Zimmer geht und ich versuche, die Soße von meinem Hemd grob zu entfernen, überfliege ich die Überschrift im Artikel Nr. &lt;strong&gt;1762&lt;/strong&gt; (gehen Sie auf Links - 200 aktuelle Berichte und geben Sie die Nummer bei Web-Log-Artikel-Nummer ein!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;BA fördert horizontales Gewerbe.&lt;/span&gt; Mit Zuschüssen der Bundesagentur für Arbeit können sich Erwerbslose als Prostituierte selbstständig machen.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir schläft das Gesicht ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich verstehe, dass man alles versuchen muss, die Arbeitslosenzahlen herunter zu drücken - aber irgendwo hört es auf...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich lese - zornig - weiter:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#33cc00;"&gt;Die Bundesagentur für Arbeit gibt Starthilfe für Existenzgründer im horizontalen Gewerbe. Wie «Focus» berichtet, können Arbeitslose entsprechende Zuschüsse beantragen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#33cc00;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#33cc00;"&gt;Das Magazin beruft sich auf ein Schreiben von BA-Chef Frank- Jürgen Weise an den CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel. Darin habe Weise bestätigt, «dass die Förderung der Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit im Bereich der Prostitution mit Existenzgründungszuschuss oder Überbrückungsgeld nicht ausgeschlossen ist». &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun sieht das Thema aber ganz anders aus:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahrscheinlich hat ein Politiker einfach mal so gefragt, warum Prostituierte bei der Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit nicht gefördert werden, der BA-Chef erklärte hierzu, dass in diesem Fall die Förderung nicht ausgeschlossen sei - nicht mehr und nicht weniger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie die netzeitung.de dieses Thema aufarbeitet - Respekt, das kann selbst das "Thema-aus-dem-Zusammenhang-Reiß-Fachjournal", kurz BILD, nicht besser. Frei nach dem Motto:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reißerische Schlagzeile - wer nicht weiterliest ist selbst schuld!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Der Fleck ist fast nicht mehr zu sehen - soll ich ihm erklären, was eine Prostituierte ist? Ich glaub, das hat Zeit; irgendwann wird er mich wohl nochmal fragen, frühstens wenn er den Gameboy aus der Hand gelegt hat - oder auch überhaupt nicht mehr. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-112645649360760046?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/112645649360760046/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=112645649360760046&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112645649360760046'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112645649360760046'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2005/09/prostitution-als-weg-aus-der.html' title=''/><author><name>Archie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11035294956775158358</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://www.jaycon.de/bilder/jablonski02.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-112635933674664514</id><published>2005-09-10T15:31:00.000+02:00</published><updated>2005-09-10T16:21:10.040+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;color:#ff6600;"&gt;&lt;strong&gt;Doppelmoral der FDP oder „Nutzen Sie die Steuervorteile, bevor wir sie abschaffen!“&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dr. Hermann Otto Solms von der FDP hat mir geschrieben, mir persönlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Brief beginnt nicht mit: „Sehr geehrter Leser“&lt;br /&gt;sondern eindeutig mit: „Sehr geehrter Herr Jablonski“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;Mein Sohn soll ruhig wissen, dass sein Vater ein viel gefragter Mensch ist - also rufe ich ihn, damit er den Brief mitlesen soll. Natürlich hört er mich nicht - wahrscheinlich hat er den Kopfhörer auf, ich kann ihm ja nachher noch den Brief zeigen...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn die FDP sich so Mühe gibt, mich persönlich und namentlich anzusprechen, dann will die sicherlich was von mir - wenn ich nur wüsste, was...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz überlegt: &lt;strong&gt;Kompetenzteam&lt;/strong&gt; schießt mir in den Kopf!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar, damit Frau Merkel nicht zu übermächtig wird, will er mich in das Kompetenzteam der FDP berufen – ich, in Augenhöhe mit Professor Kirchhof – wow, ich werde es besser machen, als der. Ich werde mich zurückhalten mit Äußerungen, werde immer dafür sorgen, dass die Presse mich nicht öfter interviewt als den Guido.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welches Ressort, welches Ministerium könnte mich denn interessieren?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht macht der Solms da ja Vorschläge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also fang ich an, zu lesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um mich einzustimmen, erklärt er mir zuerst die Lage: „Die FDP will zusammen mit der CDU/CSU nach erfolgreicher Bundestagswahl..... doch dieses Ziel wird von zwei Seiten bedroht: Die bürgerlichen Parteien werden von drei (?) Linksparteien (wenn man die drei Linken abzieht, wen meint er dann mit „bürgerlich“?) attackiert.... droht ein weiterer Niedergang Deutschlands...“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, unter Politikern wird ja in Geheimsprache gesprochen, er kann mir ja nicht direkt sagen, was er wirklich will – aber klingt das nicht nach Justizministerium, mindestens aber Verfassungsschutz und BND?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, wenn James Bond schon so tolle Autos fährt, was werde ich dann als Chef fahren?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiter im Text: „... allein wird es die Union nicht schaffen ... deshalb bitte ich Sie, die Liberalen zu unterstützen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ok, aus der Traum von Kompetenzteam und Karriere, meine Stimme will er.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum sollte ich sie ihm geben? Die Antwort hat er im Brief parat: „... grundlegende Änderung der Steuer- und Abgabenpolitik..., Steuerentlastung für alle Einkommen..., Steuervereinfachung ..., keine Vermögens- und Gewerbesteuer..., Neuordnung der Erbschaftssteuer..., Abkehr vom Schuldenstaat..., keine Erhöhung der Mehrwertsteuer.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, wenn das so ist, die muss man doch wählen, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich lese weiter:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Helfen Sie uns, den Politikwechsel in Deutschland herbeizuführen. Spenden Sie an den FDP Bürgerfonds....“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was will der, meine Stimme interessiert den gar nicht? Er will nichts anderes als mein Geld?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na ja, eine Partei, die die Abkehr von der Steuer predigt – von irgend was müssen die ja schließlich leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was steht da unter PS?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Als Privatperson können Sie Ihre Spende an den FDP Bürgerfonds bis zu 3.300 € im Jahr steuerlich geltend machen, bei gemeinsamer Veranlagung bis zu 6.600 €.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja, Herr Solms, vielen Dank für diesen Vortrag in gelebter Doppelmoral: Das bestehende Steuerrecht ist ja nur schlecht! Wenn ich Ihnen aber spende, darf ich dieses schlechte Recht nutzen und die Allgemeinheit für meine Spende an Sie aufkommen lassen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, nein nein! Sie haben sich soeben selbst disqualifiziert!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;Ich glaub´den Brief brauch ich meinem Sohn doch nicht zu zeigen- obwohl, wenn er nur die Anrede liest, vielleicht bringt mir das doch ein paar Punkte auf der nach oben offenen Bewunderungsskala?&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-112635933674664514?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/112635933674664514/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=112635933674664514&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112635933674664514'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112635933674664514'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2005/09/doppelmoral-der-fdp-oder-nutzen-sie.html' title=''/><author><name>Archie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11035294956775158358</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://www.jaycon.de/bilder/jablonski02.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-112627575062478198</id><published>2005-09-09T16:15:00.000+02:00</published><updated>2005-09-10T15:36:57.446+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;color:#ff6600;"&gt;&lt;strong&gt;Verlängerung&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt haben wir also den Salat. Wegen des Todes einer NPD-Kandidatin für die Direktwahl muss im Wahlkreis 160 (Dresden I) eine Nachwahl durchgeführt werden. So steht es im Bundeswahlgesetz (§ 43 Absatz 1 Nr. 2), da kann man nichts ändern. Heute wurde von offizieller Seite der 2. Oktober als Wahltermin angesetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Optimist würde jetzt sagen: "au fein, da ist die Vorfreude umso länger, wenn erst Wochen nach dem 18.9. offiziell feststeht, wer uns denn nun regieren darf. Quasi wie Weihnachten, wenn Heiligabend plötzlich erst ein paar Stunden später anfängt". Realistischer wäre wohl eher der Vergleich, wonach am Wahlsonntag die Streichhölzer verteilt werden und man erst mehrere Wochen später die Hand aufmachen und nachschauen kann, ob man das kürzeste Hölzchen gezogen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin wirklich gespannt, wie sich der Bundeswahlleiter aus der Affäre ziehen wird. Verkündet er ein (vorläufiges) amtliches Endergebnis am Wahlabend ? Oder macht er es abhängig von den bisher gezählten Stimmen ("wenn es eng wird, sagen wir besser mal nix") ? Oder meldet er sich an dem Tag krank ? (Dieser Fall ist natürlich in Deutschland auch geregelt, dann muss der arme Stellvertreter ran, § 1 Satz 1 Bundeswahlordnung)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt, dass Nachwahlen an sich nichts unbedingt Neues sind. 1961 und 1965 mussten sie auch durchgeführt werden, damals waren sie wegen der stabilen politischen Mehrheiten (1961: CDU/CSU 45,6 % ; SPD 36,2 % - 1965: CDU/CSU 47,6 % ; SPD 39,3 %) aber nachweislich für das Gesamtergebnis unbedeutend. Kann man diese Praxis heute bedenkenlos übernehmen angesichts der Tatsache, dass beim letzten Mal 6000 Stimmen den Ausschlag für Rot-Grün gegeben haben ? Fühlen sich die Dresdner Bürger wirklich gleichberechtigt, wenn ihre Stimme entweder nur noch geringe Bedeutung hat oder aber das Zünglein an der Waage sein kann ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Haut des Bundeswahlleiters möchte ich wahrlich nicht stecken, muss er doch letztlich die heikle Abwägung zwischen Rechtssicherheit und Anwendungsgleichheit treffen. Wofür er sich entscheidet, wird man sehen. Sicher ist nur: in der bayerischen Staatskanzlei sitzt jemand, der alles dafür geben würde, wenn er am 18.9. informiert ein Glas aufmachen könnte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-112627575062478198?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/112627575062478198/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=112627575062478198&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112627575062478198'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112627575062478198'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2005/09/verlngerung-jetzt-haben-wir-also-den.html' title=''/><author><name>Inishmore</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_Bz8V9WzOHVk/SqJM3q1OoYI/AAAAAAAABd0/iMMGDkf6VV8/S220/inibabymini4.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-112621209088015864</id><published>2005-09-08T21:52:00.000+02:00</published><updated>2005-09-09T18:30:54.323+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;color:#ff6600;"&gt;&lt;strong&gt;Kompetenzteam, die 2.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was bitte hat der vorherige Blog Kompetenzteam wirklich mit Kompetenzteam zu tun - bin ich mittlerweile auf den Zug der Politik aufgesprungen und mache auch Etikettenschwindel?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann Ihre Frage verstehen, kann Sie aber beruhigen: Nein, würde ich nie tun, ich wollte Ihnen nur Appetit auf das hier folgende Thema "Kompetenzteam" machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, wie beschrieben sind wir gestern auf die Domplatte gegangen, um uns zuerst einmal "Die Linke.PDS" anzusehen und anzuhören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier konnten wir live erleben, was ein Komptenzteam wirklich ausmacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während sich die Anhänger der konventionellen Parteien mit nur einer Spitze begnügen müssen, gab es hier das "Tandem der Heimatlosen" zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die nicht ganz so Alten unter uns - Tandem nennt man ein Fahrrad, auf dem der Vordere lenkt und kräftig die Pedale tritt und der hintere nur schnauft und so tut als ob....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heimatlos muss ich noch erklären: Also, der Oskar war früher bei der SPD, der Gregor bei der PDS (die gleichen Buchstaben, was für ein Zufall). Als der Oskar bei der SPD nicht Häuptling sein durfte, weil dort der Gerhard alleine das Sagen haben wollte spielte er noch ein wenig lustlos mit und ging dann fort und hatte ab sofort keine politische Heimat mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Gregor hatte ein ähnliches Problem: im Osten war die PDS ja bekannt, aber im Westen wollte ihn niemand mitspielen lassen. Er dachte: "Wenn ich ja ein Wessi wär, wär das Leben halb so schwer!" und verließ die PDS (zumindest den Namen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt waren beide einsam und allein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur - wie wird man Wessi, ohne dort geboren zu sein? Die Lösung ist genauso einfach, wie es die von Fischer so genannte "Bundeskanzlerin" auch macht. Habe ich keine Kompetenz, suche ich mir einen Kompetenten, der so eine Aura von Komptenz um sich herum ausstrahlt, dass der Strahl auch über mich fällt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der einsame Oskar schaute den ebenso einsamen Gregor an und weil er gerne wieder auf seinem alten Spielplatz spielen wollte, gab er dem roten Bruder aus dem Osten die nötige Wessi-Kompetenz. Gregor sagte es persönlich auf der Domplatte am 07.09.2005 - glauben Sie mir, ich war dabei: "Früher hattet ihr Angst vor der PDS, weil die aus dem Osten kommt - vor "Die Linke.PDS" braucht ihr keine Angst zu haben, denn wir haben einen aus dem Westen (wusch - die Kompetenz-Aura des Wessis überstrahlte, nein hüllte ihn ein - schon liebten ihn die Kölner als einen der ihren).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich mich richtig erinnere, war Honecker auch Saarländer, wie der Oskar auch, aber bei intelligenten Menschen kann man davon ausgehen, dass die Geschichte sich nicht wiederholt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, die zwei &lt;em&gt;Wessis&lt;/em&gt; hielten ihre Reden und erklärten gleich von Beginn an, dass sie gar keine Chance auf den Wahlsieg hätten, sondern nur die Etablierten pisacken wollten (hat das was mit der Pisa-Studie zu tun - hoffentlich nicht). Ihr erklärtes Ziel sei die Opposition, um den Bundestag "aufzumischen", deshalb soll man ihnen die Stimme geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Ich dachte immer, man wählt in der Absicht, die Regierung mit zu wählen und die Opposition ergäbe sich von selbst - muss ich noch mal recherchieren!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na ja, sonst nur das, was das Volk gerne hört: "Nicht nur die SPD/Grüne bescheißt euch, sondern auch die CDU/CSU/FDP - aber jetzt braucht ihr nicht mehr nur zwischen zwei Übeln zu wählen, sondern ihr habt eine Alternative."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wollte er damit sagen, dass wir jetzt die Wahl zwischen drei Übeln haben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Es gibt wieder länger Arbeitslosengeld" - toll, Arbeit wär aber besser. "Von den Reichen wird´s genommen und den Armen gegeben" - der Spruch war gut, aber geklaut (Robin Hood).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles klatscht, alles ist zufrieden und in dem Bewusstsein, jetzt zu wissen, was gewählt wird - ab zum Rudolfplatz, wo der Joschka (ein ehemaliger Spielkamerad von Oskar, wenn auch von einem anderen Stamm) spricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch der schlägt das Volk in seinen Bann (ohne Kompetenzteam - musste nämlich alleine kommen, von den lokalen Größen mal abgesehen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der gleiche Applaus, auch hier wissen die Leute jetzt, wen sie wählen sollen. Alle? Nein nicht alle. Mindestens einer nicht: Ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe bei beiden gleich viel geklatscht - manches war wirklich klatschenswert. Ich habe bei beiden gleich viel nachdenklich geschaut - nicht alles war schlüssig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da steh ich nun, ich armer Tor! Und bin so schlau als wie zuvor (ist übrigens auch geklaut - passt aber wie die "Faust" auf´s Auge).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-112621209088015864?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/112621209088015864/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=112621209088015864&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112621209088015864'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112621209088015864'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2005/09/kompetenzteam-die-2.html' title=''/><author><name>Archie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11035294956775158358</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://www.jaycon.de/bilder/jablonski02.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-112619329805095817</id><published>2005-09-08T17:09:00.000+02:00</published><updated>2005-09-11T18:35:41.740+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;&lt;strong&gt;Kompetenzteam&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;„Papa – du sagst doch immer, dass sie Menschen wählen gehen sollen. Wen wählst Du eigentlich?“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ich höre das Pfeifen einer Bombe (zumindest hört man das so in Kriegsfilmen), die immer näher kommt – bumm , Einschlag, Treffer, versenkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ob er wüsste, dass ich mich schon seit Tagen mit diesem Thema herumschlage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;„Weißt du was, heute lernst du Demokratie“ doziere ich, „wir besuchen zwei Kundgebungen, vielleicht weiß ich es dann.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So kann man sein Kind an das Leben heranführen, freue ich mich innerlich, also Erziehung im Stile von „Learning by Doing“!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Toll“ antwortet er, „das find ich gut!“ (träum ich, ein Vorschlag von mir wird widerspruchslos angenommen?), „aber leider bin ich heute schon verabredet und kann das leider nicht verschieben – wir lernen Mathe und so....“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar, in erster Linie „und so....“ denke ich, gehe ich halt alleine hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem süßesten Wortklang frage ich meine Frau: „Peek und Cloppenburg hat heute Eröffnung, sollen wir da mal vorbeischauen?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Du, das finde ich eine tolle Idee, aber sollten wir nicht lieber auf den Domplatz und später auf den Rudolfplatz gehen? Da sind Kundgebungen der Links-Partei und der Grünen, nachdem du heute den ganzen Tag „Regierungserklärungen“ im TV angesehen hast, wäre das doch der richtige Ausklang.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum zweiten mal höre ich die Bombe einschlagen, auch sie hat mich durchschaut – irgendwas mach ich verkehrt?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-112619329805095817?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112619329805095817'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112619329805095817'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2005/09/kompetenzteam-papa-du-sagst-doch-immer.html' title=''/><author><name>Archie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11035294956775158358</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://www.jaycon.de/bilder/jablonski02.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-112608455695065945</id><published>2005-09-07T11:12:00.000+02:00</published><updated>2005-09-09T01:17:53.066+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;color:#ff0000;"&gt;Steuergleichheit ist Steuergerechtigkeit. Oder ? &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Professor Dr. Paul Kirchhof ist ein schlauer Mann. Muss er auch sein, schließlich wird man nicht so einfach Richter am Bundesverfassungsgericht. In dieser Eigenschaft musste er sich sicherlich auch mit den deutschen Steuergesetzen herumschlagen. Und darum konnte man ihn wahrlich nicht beneiden, schließlich dürfen wir Deutsche uns rühmen, ein Steuerrecht zu haben, das kaum einer von uns versteht. Der Verfasser dieser Zeilen bildet da keine Ausnahme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann mir durchaus lebhaft vorstellen, wie der gute Paul in seinem Dienstzimmer saß und ob des Steuerparagrafendschungels verzweifelte. Was tun ? Nun, theoretisch gab es da zwei Optionen - erstens, ein Buch über Steuerkniffe zu verfassen oder zweitens, das Steuerrecht radikal zu vereinfachen.&lt;br /&gt;Die große Machete raus und ordentlich reingehauen ins Steuerunterholz. 25 % Einkommenssteuersatz für alle. Gleiche Last für alle. Das hört sich ungeheuer gerecht an. Jeder wird gleich behandelt, unabhängig von Alter, Beruf, Geschlecht, Parteizugehörigkeit, das ist doch super. Genial. Visionär.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schauen wir es uns mal näher an: Steuern sind das, was wir alle in ein schönes großes (und chronisch leeres) schwarz-rot-goldenes Sparschwein tun. Aus dem wird dann bezahlt, was wir alle zusammen benutzen. Wir leisten uns damit öffentliche Einrichtungen, die Straßen, die Schulen und jene Personen, die dafür sorgen, dass ein Zusammenleben in einer Gesellschaft funktioniert. Sicher, das hört sich nicht spannend an, jeder von uns würde sich wohl lieber von seinem Anteil einen schönen Urlaub, ein neues Auto oder ein eigenes Haus anschaffen.&lt;br /&gt;Weshalb sollte nun ein Vorstandsmitglied einer Bank anteilsmäßig mehr Steuern bezahlen als eine Krankenschwester, ein Polizist oder ein Feuerwehrmann ? Sind doch alles nur Menschen ! Wozu die ganzen Unterschiede, die lästige Rumrechnerei ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, vielleicht weil die letztgenannten Personen Dienstleistungen erbringen, die jeder von uns mal in Anspruch zu nehmen in die Lage kommen kann ? Die für das Gemeinwesen unverzichtbar sind ? Oder provokanter gedacht: stellen Sie sich vor, Sie wachen morgens auf und es gibt keine Krankenschwestern, keine Polizisten, keine Feuerwehrmänner mehr. Sonst wäre alles da wie gehabt. Würde Sie das nicht beunruhigen ? Oder würden Sie dann auch sagen: "Eh wurscht, ist doch alles gleich".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleichheit liegt rein formal schon dann vor, wenn man alles auf einen einfachen gemeinsamen Nenner stutzt. Gerechtigkeit setzt aber erst dort ein, wo wesentlich Gleiches gleich und wesentlich Ungleiches ungleich behandelt wird. So ähnlich sieht das auch unser liebes Bundesverfassungsgericht, das Gleichheit nach Art. 3 Absatz 1 GG eben anhand der obigen Gerechtigkeitskomponente definiert. Und das in ständiger Rechtsprechung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: mit dem Steuersatz ist es wie mit der Gerechtigkeit - zu einfach sollte man es sich mit keinem der beiden machen. Die Wahrheit ist leider immer noch meist lästig kompliziert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-112608455695065945?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/112608455695065945/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=112608455695065945&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112608455695065945'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112608455695065945'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2005/09/steuergleichheit-ist.html' title=''/><author><name>Inishmore</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_Bz8V9WzOHVk/SqJM3q1OoYI/AAAAAAAABd0/iMMGDkf6VV8/S220/inibabymini4.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-112602353293361393</id><published>2005-09-06T17:55:00.000+02:00</published><updated>2005-09-09T00:58:21.370+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;Mein Sohn ruft an: „Papa, es wird heute etwas später, bis ich heimkomme.“ &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3333ff;"&gt;„Klasse“ antworte ich, „wie sieht´s aus mit den Hausaufgaben? Wenn du mehr lernen würdest, hättest du es in deinem späteren Leben leichter!“ (Wie hasse ich mich für diesen Satz - ist das nicht das Originalzitat, das ich von meinem Vater immer hörte? Sagte ich nicht bei der Geburt meines Sohnes, dass ich alles anders machen würde als er?)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Die Antwort, die ich dafür bekomme, könnte ich mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 % voraussagen - und sie kommt: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;„Das interessiert mich im Moment genau so viel, als wenn in China ein Sack Reis umfällt.“ &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;China! Da war doch was - boykottiert die EU aktuell nicht irgendwelche Textillieferungen? Vielleicht ergibt das ein interessantes Thema, meinem Sohn Politik zu erklären. Unter &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;„Links-200 aktuelle Berichte“ &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;müsste ich doch irgend etwas zu diesem Thema finden. Angeklickt, „China“ als Suchbegriff eingegeben und - klasse, es klappt: am 10.08.2005 wurde etwas darüber veröffentlicht. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Also, ich könnte auf Grundlage dieses Berichtes erklären, dass die Politik, hier die EU, unsere heimische Produktion schützen muss, damit nicht die Billiganbieter unsere Arbeitsplätze zerstören. Bei unserer Arbeitslosenquote wird er über diesen Punkt sicherlich verstehen, dass Politik wichtig und ehrlich ist. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Dummerweise finde ich einen weiteren Bericht! &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/975/59916/"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/975/59916/&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Der EU-Streit ist beigelegt - was jetzt? Doch kein Schutz der heimischen Industrie? Der amtierende EU-Ratspräsident und britische Premierminister Tony Blair setzt sich ausdrücklich dafür ein, China als Chance zu sehen - versteh ich jetzt nicht. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Da sieht man mal, wie großzügig die Politik sein kann: damit die armen Chinesen bei uns etwas absetzen können, wird die über einen Monat bereits andauernde Zollblockade eben mal aufgehoben. Warum machen wir Europäer das? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Wie durch Zufall wurde mit dem gleichen Datum veröffentlicht, dass die Chinesen bei uns zeitgleich mit der Aufhebung der Blockade, u.a. 10 Flugzeuge vom Typ Airbus A330 (Flugzeuge aus Europa) einkaufen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=18858"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=18858&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:78%;color:#000000;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Da haben wir aber noch mal Glück gehabt, oder?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-112602353293361393?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/112602353293361393/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=112602353293361393&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112602353293361393'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112602353293361393'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2005/09/mein-sohn-ruft-papa-es-wird-heute.html' title=''/><author><name>Archie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11035294956775158358</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://www.jaycon.de/bilder/jablonski02.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-112600926979395191</id><published>2005-09-06T13:59:00.000+02:00</published><updated>2005-09-09T00:59:13.926+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;color:#ff6600;"&gt;Wie erklär ich Politik?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In meiner Vorbereitung auf die Frage nach Politik stoße ich auf die Definitionen "alle Macht geht vom Volke aus" und "gewählte Volksvertreter". Jetzt fällt es mir wieder ein. Politiker sind von uns (einer Mehrheit von uns) gewählt, uns zu vertreten - also sozusagen unsere Angestellten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke an ein Handelsunternehmen, bei dem der Vertreter gegen die Unternehmensinteressen verstößt - er würde sicherlich nicht lange in dem Unternehmen bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Glück. Da haben es unsere Vertreter doch besser: Sie wissen, dass sie für die nächsten 4 Jahre einen sicheren Arbeitsplatz haben - auch wenn sie noch so gegen uns (ihren Arbeitgeber) handeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollte den Vätern der Demokratie hier ein Fehler unterlaufen sein? Warum können wir unseren Vertretern nicht einfach kündigen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zugegeben, unter dem Druck der ständigen Kündbarkeit könnten die sicherlich keine sinnvolle Arbeit machen (versuchen). Wieso wollen die dann eigentlich das Kündigungsschutzgesetz (für Nichtpolitiker) liberalisieren - vielleicht weil sie wissen, dass die einfachen Arbeitnehmer ja viel belastbarer als die Politker sind?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bösen Willen unterstelle ich nicht.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Klar ist auch, dass Politker manchmal unpopuläre Entscheidungen treffen müssen und ohne die Sicherheit, für die verbleibende Legislaturperiode beschäftigt zu sein, würden sie sich sofort einen neuen Arbeitsplatz suchen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nehmen wir als Beispiel die Eigenheimzulage. Angenommen, die Regierungspartei wolle diese streichen, weil es politisch einfach erforderlich ist. Klar, alle Häuslebauer würden die sofortige Kündigung an diese Volksvertreter aussprechen. So haben die Politiker halt die Möglichkeit, doch noch zu beweisen, dass dieser schmerzliche Einschnitt für irgend etwas richtig war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, fassen wir zusammen: unpopuläre Entscheidungen, die uns letztendlich doch nutzen, sollen gefördert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist doch alles ganz einfach, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Artikel, über den ich gestolpert bin, lässt mich an der Richtigkeit meiner Schlussfolgerung zweifeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4711610_REF1,00.html"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4711610_REF1,00.html&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angenommen, sowohl die Regierungsparteien als auch die Opposition sind der gleichen Meinung (theoretisch unmöglich, aber könnte ja mal sein), müsste dann nicht genau diese Gemeinsamkeit zum Wohle des Volkes sofort umgesetzt werden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Regierung will die Wohnbauförderung kippen, weil das Geld anders benötigt wird!&lt;br /&gt;Die Opposition blockiert das im Vermittlungsausschuss, damit sie im Falle des Wahlsieges selbst diesen Schritt durchführen kann, wie Sie im oben verlinkten Text ebenfalls lesen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder die Regierungspartei möchte die Selbstständigkeit erleichtern und setzt die Mindest-Kapitalsumme zur Gründung einer GmbH runter, will sie zumindest. Die angestrebte Senkung des Startkapitals für eine GmbH von mindestens 25.000 auf 10.000 Euro war Ende Juni allerdings am Widerstand der Union gescheitert. Kritiker hatten bemängelt, dass mit einem geringeren Haftungskapital das Insolvenzrisiko steige.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die CDU/CSU wird, wenn sie gewählt wird, eine Gesellschaftsform mit einem geringeren Gründungskapital (UGG) initiieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.netzeitung.de/arbeitundberuf/existenzgruendung/356518.html"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;http://www.netzeitung.de/arbeitundberuf/existenzgruendung/356518.html&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie erklär ich das meinem Sohn?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-112600926979395191?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/112600926979395191/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=112600926979395191&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112600926979395191'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112600926979395191'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2005/09/wie-erklr-ich-politik-in-meiner.html' title=''/><author><name>Archie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11035294956775158358</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://www.jaycon.de/bilder/jablonski02.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-112600692959531444</id><published>2005-09-06T13:39:00.000+02:00</published><updated>2005-09-07T00:35:05.510+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;„Papa“, fragte mein Sohn vor kurzem:&lt;br /&gt;„Wie funktioniert eigentlich Politik?“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#3366ff;"&gt;„Nichts leichter als das“, antwortete ich,„ also das ist so“.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Blick auf die Uhr zeigte meine Rettung an: „Ist es nicht an der Zeit, ins Bett zu gehen? Morgen beantworte ich dir deine Frage – ist ja alles ganz einfach – gute Nacht.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Puh, gerettet! Kinder glauben, dass Papas und Mamas perfekt sind und alles wissen und wer genießt nicht das Gefühl, Superman zu sein – also bis morgen mach ich mich schlau!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie so oft, es gibt viel zu tun, man kann sich ja später noch auf das Thema einstellen. Kurze Zeit später, zumindest kommt es mir so vor, die Tür geht auf und mein Sohn schaut mich mit fragenden Augen an: „Du hast doch gestern gesagt, dass Politik einfach zu verstehen ist?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich behaupten, ein süffisantes Grinsen bei dieser Frage wahrgenommen zu haben... Glaubt diese Wanze etwa, ich könnte Politik nicht erklären – dem zeigt Superman mal, wo es langgeht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Also“ – doziere ich – „wir haben eine Demokratie“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich nur, um ihm zu erklären, wie man den Computer sinnvoll einsetzt, gebe ich in google die Suchbegriffe „Demokratie“ und „Definition“ ein und erkläre während der Wartezeit, dass das Wort Demokratie aus dem griechischen stammt und so viel bedeutet wie Volksherrschaft – wir klicken Wikipedia an – ich sehe seinen fragenden Blick (zweifelt er etwa meine Kompetenz an), überfliege den Artikel noch schnell mit den Worten „nur dass du mal siehst, wie du dich selbst informieren kannst..“ und schließe das Fenster schnell mal wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Papa, können wir das später machen, ich möchte mich mit meinen Freunden treffen?“ Innerlich erleichtert, weil ich noch einmal Aufschub bekommen habe, antwortete ich – da sind Eltern halt Spitze – nach außen beleidigt klingend: „Typisch, erst machst du einen auf interessiert – dann ist alles andere wichtiger“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hoffentlich war das nicht zu hart. Nicht auszudenken, er bleibt jetzt mir zu Liebe da, um sich mein Referat anzuhören (das ich noch gar nicht vorbereitet habe).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Später ist auch noch ein Tag“ höre ich. Meine Rechnung ist aufgegangen: Superman hat alles richtig eingeschätzt – nicht auszudenken, wenn ich mir die Mühe gemacht hätte, mich auf das Thema vorzubereiten. Spüre ich da etwas wie ein Rechtfertigung vor mir selbst, als ich mir selbst erkläre, dass „Just in Time“ etwas mit intelligentem Zeitmanagement zu tun hat?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-112600692959531444?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/112600692959531444/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=112600692959531444&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112600692959531444'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112600692959531444'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2005/09/papa-fragte-mein-sohn-vor-kurzem-wie.html' title=''/><author><name>Archie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11035294956775158358</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://www.jaycon.de/bilder/jablonski02.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-112595021396757157</id><published>2005-09-05T21:45:00.000+02:00</published><updated>2005-09-06T11:44:26.223+02:00</updated><title type='text'>Der kleine satirische Seitenhieb: Das Fernsehduell</title><content type='html'>Hand aufs Herz: wieviele Unterhemden haben Sie gestern Abend zwischen 20:30 und 22:00 Uhr nassgeschwitzt ? Zwei, drei, fünf ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie, keines ? Haben Sie das &lt;strong&gt;Fernsehereignis des Jahres&lt;/strong&gt; etwa nicht mitverfolgt ? Das &lt;strong&gt;Duell der Giganten&lt;/strong&gt; ? Das &lt;strong&gt;Endspiel um die Zukunft Deutschlands &lt;/strong&gt;?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Okay, ich hör schon auf. Natürlich war das Duell Kirchho.. äh Merkel gegen Schröder langweilig. Von der Präsentation her Schröder halt ganz der Medienkanzler mit ein paar knuffigen Bemerkungen - ich hatte wirklich drauf gewartet, dass er eine Antwort mal mit "Och, Angie" anfängt. Auf der anderen Seite Merkel ohne die erwarteten putzigen Versprecher oder Mundwinkel-bis-zum-Boden-Runterzieher - da saß Stefan Raab bestimmt enttäuscht vorm Fernseher und sehnte sich den Stoiber wieder herbei. Tja, müssen die Herrschaften bei TV Total heute Abend wohl mindestens fünfmal den "Frau Kirchhoff"-Versprecher des SAT1-Journalisten hervorzaubern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was die konkreten Inhalte anbelangt... Moment, waren da irgendwo Inhalte ? Dazu noch konkret ? Oder gar etwas wirklich Neues ? Schröder liebt seine Frau, das überraschte mich jetzt nicht unbedingt. Merkels Liebe hingegen gilt uneingeschränkt der Einleitungsfloskel "7 Jahre Rot-Grün haben...". Also, wer die bisherige Amtszeit der Koalition noch nicht kannte, konnte da wirklich etwas lernen.&lt;br /&gt;Überhaupt scheint die Gentechnik verantwortlich für die ganze Misere in Deutschland zu sein, zumindest gemessen an der Zeit, die auf diesem Thema herumgeritten wurde. Wenn es Deutschland hilft, gelobe ich hiermit öffentlich, mich gentechnisch manipulieren zu lassen. Oder zumindest mein Gemüse, wenn das schon ausreichen sollte. Was tut man nicht alles für seine Heimat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weltmeisterlich waren beide Duellanten hingegen beim Ausweichen der Fragen. Die Taktik kenne ich noch von meinen Prüfungen im mündlichen Examen, da hieß es immer: wenn dir nix einfällt, einfach über irgendwas reden. Damit gewinnt man Zeit, um nach einer Antwort zu suchen und bestenfalls vergisst der Fragesteller, was er eigentlich hören wollte. Holla, das klappt auch im Fernsehen und als Politiker ! Schön zu wissen.&lt;br /&gt;Wenn Sie, liebe Leser, also morgen mit einer Frage konfrontiert werden, auf die Sie keine Antwort parat haben, versuchen Sie es doch mal mit "7 Jahre Rot-Grün haben das Land ruiniert / Aber die Reformen greifen, wir sind auf dem richtigen Weg". Da kann eigentlich nichts schiefgehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wer hat denn jetzt gewonnen ?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Müssen wir überhaupt noch wählen gehen ?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Und wenn ja, wen denn ?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles Rätsel, mit denen man als Bundesbürger weiter hadert. Hinsichtlich der zweiten Frage kann ich helfen:&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;JA, JA, JA, GEHEN SIE WÄHLEN !&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Beantwortung der anderen beiden überlasse ich voll und ganz ihrem Gusto, dafür sind wir schließlich alle Demokraten und obendrein geht die Staatsgewalt bekanntlich vom Volke und nicht von Meinungsforschern aus. In diesem Sinne: wählen Sie am 18.9. einfach ganz entspannt und überzeugt die Richtigen. Sobald Sie ihr Kreuzchen gemacht haben, sind Sie schon der moralische Sieger. So einfach ist das.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-112595021396757157?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/feeds/112595021396757157/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=16353425&amp;postID=112595021396757157&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112595021396757157'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112595021396757157'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2005/09/der-kleine-satirische-seitenhieb-das.html' title='Der kleine satirische Seitenhieb: Das Fernsehduell'/><author><name>Inishmore</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_Bz8V9WzOHVk/SqJM3q1OoYI/AAAAAAAABd0/iMMGDkf6VV8/S220/inibabymini4.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-16353425.post-112592726430274870</id><published>2005-09-05T15:20:00.000+02:00</published><updated>2005-09-06T21:28:14.506+02:00</updated><title type='text'>Warum ich diesen Blog betreibe</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Mit diesem Blog beginne ich mein neu erstelltes weblog. Mein Anliegen hat seine Wurzeln in einer Zeit weit bevor Bundekanzler Schröder der Überzeugung war, nicht mehr das Vertrauen der Wähler zu haben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Unabhängig vom Ausgang der Wahlen wäre mein größtes Ziel, diesen Blog aufzulösen, weil sich die Ursachen und die Probleme der Arbeitslosigkeit in Luft aufgelöst haben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Bis dahin werde ich mich des Problems gerne annehmen und so lange publizieren, bis Besserung eintritt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Ich bin in meiner Meinung gespalten - einmal denke ich, dass es wichtig und richtig ist, Verantwortung zu übernehmen, das anderemal weiß ich, dass viele Leute Beifall klatschen und mit den Worten: "Gut, dass das mal einer sagt", sich ihrer Tagesordnung zuwenden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Ich suche nicht Ihren Applaus, sondern Ihre tätige Mitwirkung!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben, meinen Blog aufzusuchen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;05.09.2005 A. Jablonski&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;Außerparteilich für den Wirtschaftsstandort Deutschland&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a name="meSchlachthof"&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;Herzlich willkommen auf dem Schlachthof der Arbeitsplätze!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Seit Jahren beobachte ich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und bin bei jeder Verschlechterung der Arbeitslosenzahlen aufs Neue überrascht, dass die Betroffenen sich eine Kündigungswelle nach der anderen gefallen lassen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;In meiner Eigenschaft als Personal Trainer müsste ich mich eigentlich darüber freuen:&lt;br /&gt;Schließlich verdiene ich den größten Teil meines Lebensunterhaltes dadurch, dass die Unternehmen mich nach dem Aussprechen der Entlassungen beauftragen, den von ihnen Gekündigten zu helfen, sich auf ihre neue Lebenssituation einzustellen. Durch mein Training und Coaching, durch die Akquise von Arbeitsplätzen, trage ich dazu bei, sie schnellstmöglich wieder in den Arbeitsmarkt zurück zu führen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Genausowenig wie der Arzt die Krankheiten lieben muss, die ihn letztendlich ernähren, muss ich mit dieser Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt einverstanden sein. Ich darf mich aber auch sehr wohl um den Wirtschaftsstandort Deutschland sorgen, der nicht nur unsere Generation ernähren soll, sondern darüber hinaus auch unsere Kinder und Kindeskinder.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Viel zu oft höre ich in diesem Zusammenhang die Worte: “... es müßte mal jemand (können Sie ersetzen durch: die Politik, die Wirtschaft, die Anderen) etwas dagegen unternehmen, den Mut finden, etwas zu ändern... ” und erlebe gleichzeitig die Leichtigkeit, mit der man die eigene Verantwortung ablehnt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Sollten Sie der Meinung sein, dass irgend jemand anderes (aber bitte schön nicht Sie) etwas tun soll, dann lehnen Sie sich weiterhin zurück und sehen Sie gelassen dem “Abschlachten” der Arbeitsplätze und dem Vernichten von Existenzen zu. Freuen Sie sich Ihres Lebens und darüber, dass es wieder einmal nur die Anderen und nicht Sie selbst getroffen hat - zumindest im Augenblick noch nicht!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Wenn Sie aber die oder der Jemand sind und etwas ändern, etwas bewirken wollen - herzlich willkommen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;www.wirtschaftskontrolle.de&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/16353425-112592726430274870?l=wirtschaftskontrolle.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112592726430274870'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/16353425/posts/default/112592726430274870'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://wirtschaftskontrolle.blogspot.com/2005/09/warum-ich-diesen-blog-betreibe.html' title='Warum ich diesen Blog betreibe'/><author><name>Archie</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11035294956775158358</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://www.jaycon.de/bilder/jablonski02.gif'/></author></entry></feed>
